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Montag, Mai 05, 2008

Haben Sie schon einmal über eine Rechtsschutzversicherung nachgedacht?

Ein Rechtsstreit bahnt sich an. Ärger mit dem Vermieter oder mit dem Mieter, der Nachbar hat einen Schaden verursacht. Oder ein Fußgänger hat aus Fahrlässigkeit einen Unfall verursacht. Natürlich möchte man in diesen und vielen anderen Fällen zu seinem Recht kommen. Aber ist Recht immer gleich Recht und kriegt man dieses auch zu einem „bezahlbaren“ Preis?

Anwälte sind teuer in unserem Land, Gerichtsverfahren verschlingen oft tausende von Euro, vor allem, wenn es in Revisionsverfahren geht. Wie kann man sich finanziell vor den Folgen eines Rechtsstreites absichern? Geht das überhaupt?

Niemand kann einem vorher schon sagen, ob man zu seinem Recht kommt. Was aber vor den materiellen Einbußen durch ein Rechtsverfahren schützen kann, ist eine Rechtsschutzversicherung. Gerade als Mieter kann einem dazu nur geraten werden. Nicht immer mag man gleich Mitglied eines Mieterschutzbundes werden. Aber dennoch steht man gerade als Mieter einer Wohnung oder eines Hauses mit enormen Kosten da, wenn es um Rechtsstreitigkeiten mit dem Vermieter geht. Da wird gleich die monatliche Miete mal 12 genommen, und hieraus dann das anwaltliche Honorar berechnet. Das kann kein normaler Sterblicher bezahlen. Und genau deswegen lassen es viele Mieter, sich ihr Recht per Anwalt zu holen oder per Gericht gar einzuklagen. Dabei ist das kein Problem, wenn man im Vorfeld bereits eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat. Bei Vertragsabschluss ist jedoch wichtig, darauf zu achten, ab wann die Versicherung in die Pflicht tritt, ob es Ausschlüsse der Rechtsvertretung gibt und was gegebenenfalls bezahlt oder auch nicht bezahlt wird.

Rechtsschutzversicherungen werden inzwischen von vielen verschiedenen Versicherungsunternehmen angeboten. Auch bei uns können Sie einen Online Vergleich der unterschiedlichen Rechtsschutz-Versicherungen vornehmen, damit Sie auch ganz sicher zu einem guten und günstigsten Angebot kommen.

Denn wer sein Recht bekommen soll, der hat es auch verdient, dass ihn dies nicht seine ganze Haut und sein ganzes Hab und Gut kostet. Gerade wenn sich Gerichtsverfahren über Jahre hinweg ziehen, geht vielen Klägern die finanzielle Puste aus. Damit es nicht soweit kommt, dass man deswegen ein Verfahren abbrechen und die Flinte ins Korn werfen muss, gibt es Rechtsschutzversicherungen. Und diese sind gar nicht so teuer, wie immer behauptet wird von Kritikern. Ein paar Euro an Versicherungsbeiträgen im Jahr im Vergleich zu den Kosten, die ein Rechtsstreit verschlingt, sind absolut verschmerzbar. Und eben auch bezahlbar für den kleinen Geldbeutel, der sich nicht mal das Honorar einer Rechtsberatung beim Anwalt leisten könnte. Und genau dies ist eigentlich der erste Schritt, um an sein Recht zu kommen.

Ein kleiner Tipp an dieser Stelle noch: Suchen Sie sich im Falle eines aufkommenden Rechtsstreits einen Fachanwalt auf dem Gebiet, um das es in dem Rechtsstreit geht. Denn nur dieser hat auch wirklich die benötigten Kenntnisse und muss nicht noch tausende Gesetze nachschlagen, weil er nicht wirklich Ahnung von der Materie hat. So kann ein Scheidungsanwalt durchaus eine Koryphäe sein auf seinem Gebiet, aber bei einer Mietstreitigkeit völlig versagen, weil er zu wenig über das Mietrecht weiß. Und genau darauf kommt es doch beim Recht haben wollen an: Das man sein Recht auch bekommt und dafür braucht man dann auch eine entsprechende rechtliche Vertretung durch einen guten Anwalt.

Posted by Christel on 05/05 at 05:19 PM
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