Haftpflicht: Lange Laufzeit, niedrige Beiträge
Die Haftpflichtversicherung ist als eine der wichtigsten Risikoversicherungen unentbehrlich. Sie tritt dann ein, wenn der Versicherungsnehmer Schäden an Dritten oder deren Vermögen verursacht. Das Spektrum der Leistungsfälle kann dabei von harmlosen Ungeschicklichkeiten wie dem Verschütten von Flüssigkeit über ein technisches Gerät bis hin zu gravierenden Ereignissen, z.B. einem Autounfall mit Personenschaden, reichen. Im schlimmsten Fall beläuft sich der entstandene Schaden auf einen siebenstelligen Euro-Betrag – wer nicht versichert ist, muss möglicherweise ein Leben lang für einen Moment der Unachtsamkeit zahlen.
Um die Kosten einer Haftpflichtversicherung so gering wie möglich zu halten empfehlen Finanzberater, einen möglichst langfristigen Vertrag abzuschließen und, wenn möglich, die gesamten Prämien bereits zu Beginn des Vertrages für die gesamte Laufzeit zu entrichten. Keinesfalls sollte an der Deckungssumme gespart werden – im schlimmsten Fall rächt sich dies.
Um die Konditionen verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen bietet sich eine Recherche im Internet auf einschlägigen Auftritten an. Dabei sollten eventuelle besondere Umstände in jedem Fall berücksichtigt werden: Bestimmte Outdoor-Sportarten beispielsweise sind nicht standardmäßig im Leistungsumfang aller Versicherungen enthalten und sollten bei entsprechendem Bedarf gesondert in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden.
Eine weitere Möglichkeit, bei den Prämien zu sparen, ohne auf Leistungen und damit wichtigen Versicherungsschutz zu verzichten, besteht in dem Abschluss der Police in Kombination mit anderen Versicherungen bei einem Anbieter. Die Assekuranzen und ihre Vertreter sind dabei durchaus bereit, Rabatte zu gewähren, die mit den geringen Verwaltungs- und Vertriebskosten gerechtfertigt werden.
Insgesamt halten sich die Kosten der Haftpflichtversicherung allerdings in Grenzen: Alleinstehende können sich schon für wenige Euro im Monat ausreichend absichern.
