Höhere Versicherungsbeiträge durch Naturkatastrophen
„Kyrill“ mag weitgehend der Vergangenheit angehören. Doch er wird nicht der letzte Orkan gewesen sein, der über Deutschland hinweggefegt ist. Forscher gehen vielmehr davon aus, dass angesichts des drohenden Klimawandels häufiger mit Naturkatastrophen gerechnet werden muss. Für Versicherungen heißt das, sie werden zukünftig vermehrt Kapital in die Schadensregulierung fließen lassen müssen.
Das werde sich, so die Allianz Versicherung, auch auf die Beiträge auswirken. Denn die Kalkulation beruhe derzeit noch auf Daten aus der Vergangenheit. Nehmen Naturkatastrophen weiter zu, werde das in die Berechnung mit einfließen, heißt es von Seiten der Allianz. Laut Statistik sind Naturkatastrophen schon jetzt für ein Drittel der Versicherungsschäden verantwortlich. In den USA mussten die Versicherungen 2005 rund 83 Milliarden Dollar aufbringen.
Schon die Zahlen, für die „Kyrill“ verantwortlich ist, schrecken ein wenig auf. 120 Millionen Euro musste alleine die Provinzial Rheinland mit Sitz in Düsseldorf für die Schadensregulierung zahlen. Die einzig positive Zahl in diesem Zusammenhang: sind die Schäden unter 2.000 Euro. Sie machten rund 90 Prozent aus und konnten direkt reguliert werden.
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
