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Samstag, Dezember 06, 2008

Hohe Mieten machen Immobilienkauf noch interessanter

Schon seit Jahrzehnten driften die Mietpreise langsam aber sicher auseinander. Aufgrund dieser Entwicklung können die durchschnittlichen Mietpreise von Region zu Region deutlich voneinander abweichen. Teilweise ist es schon fast erschreckend, wie groß die Unterschiede sein können. Insbesondere in wirtschaftlich starken Regionen müssen die Mieter tief in die Tasche greifen.

Zu Beginn der Woche hat die „Financial Times Deutschland“ auf ihrem Internetauftritt einen interessanten Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Im Rahmen einer Untersuchung wurden die durchschnittlichen Mietpreise in das Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen gesetzt. Aus den gewonnenen Werten geht eindeutig hervor, dass die höheren Einkommen, die in den wirtschaftlich starken Regionen verdient werden, längst nicht immer ausreichen um die höheren Mietpreise zu kompensieren.

Laut Faustregel sollte die Miete nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens übersteigen. Die Praxis zeigt jedoch, dass in einigen Städten wesentlich mehr Geld für die Miete aufgebracht werden muss. Spitzenreiter im Ranking der „Financial Times Deutschland“ ist die Stadt Freiburg: Mieter aus Domstadt müssen im Deutschnitt ganze 43,8 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Mietzahlung aufbringen. Auf dem zweiten und dem dritten Platz landen die Städte Stuttgart (43,4 Prozent) und Köln (42,54 Prozent).

Wenn man Monat für Monat einen großen Teil seines Einkommens für die Miete ausgibt, sollte man sich fragen, ob es womöglich besser wäre, ein Eigenheim zu erwerben. Zwar würde sich dadurch nicht unbedingt die finanzielle Belastung verringern, doch immerhin würde man Stück für Stück an Unabhängigkeit gewinnen: Eines Tages ist das Immobiliendarlehen getilgt und man braucht sich wegen der Miete keine sorgen zu machen, da man in der eigenen Immobilie wohnt. Sofern die Immobilienfinanzierung exakt auf die persönlichen Verhältnisse abgestimmt wird und bei der Auswahl der Immobilie nicht über die Stränge geschlagen wird, ist es durchaus möglich, eine Immobilie zu den Kosten zu finanzieren, die in etwa den bisherigen Mietkosten entsprechen.

Posted by Jochen on 12/06 at 09:23 AM
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