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Dienstag, August 02, 2011

HUK Coburg mit neuem Behandlungskonzept für psychisch Kranke

Die Anzahl der psychischen Erkrankungen hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies wird vor allem bei einem Blick auf die Ursachen für Arbeitsunfähigkeit deutlich: Zunehmend mehr Personen scheiden nicht wegen körperlicher Schwierigkeiten aus dem Berufsleben aus, sondern wegen psychischer Erkrankungen.

Die HUK Coburg, die auch als Versicherer in der PKV auftritt und gemessen an der Versichertenzahl der neuntgrößte Anbieter ist, hat nun angekündigt, ihr Engagement in der Betreuung von psychisch-kranken Versicherungsnehmern auszubauen. Wie die „Ärztezeitung“ schreibt, setzt der PKV-Versicherer auf ein umfassendes Betreuungskonzept. Zu diesem Zweck wurden Kooperationen mit spezialisierten Kliniken geschlossen, bei denen es sich zum Teil um reine Privatkliniken handelt.
Durch den Schluss der Kooperationen profitieren die Versicherten der HUK Coburg gleich mehrfach. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass mit einer professionellen Behandlung gerechnet werden kann, die möglichst schnell zu einer Besserung des Zustands führt – denn gerade bei psychischen Erkrankungen haben es Betroffene nicht immer leicht, die richtige ärztliche Betreuung zu finden. Ein fast noch größeres Problem besteht bei der Behandlung von psychischen Krankheiten darin, dass Patienten oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen müssen, bevor die eigentliche Behandlung überhaupt beginnen kann. Vor allem in diesem Bereich soll das Konzept der HUK Coburg seine Stärken ausspielen: Es verspricht kurze Wartezeiten, die zwischen vier bis sechs Wochen liegen sollen. Außerdem sieht das Konzept eine gezielte Nachbehandlung vor. Die Patienten sollen im Anschluss nicht einfach entlassen und sich selbst überlassen werden. Um zu verhindern, dass die Patienten in ein Loch fallen, setzt man auf eine ambulante Weiterversorgung, die ebenfalls von den Klinikpartnern übernommen werden soll.

Posted by Jochen on 08/02 at 12:36 PM
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