iMakler möchte auf dem Immobilienmarkt ordentlich mitmischen
Immobilienmakler genießen nicht unbedingt den besten Ruf: Zahlreiche Umfragen belegen, dass dem Berufsbild des Maklers ein äußerst negatives Image anhaftet: Alles in allem genießen die Vermittler von Immobilien nur einen geringfügig besseren Ruf als Politiker – und das will etwas heißen. Wenn man es genau betrachtet, ist dies nicht gerade verwunderlich. Immerhin sind Immobilienmakler dafür bekannt, vergleichsweise hohe Provisionen (die so genannte Maklercourtage) für die Vermittlung von Objekten einzustreichen.
Aufgrund der hohen Provisionen, die mit einem Immobilienerwerb verbunden sind, können sich nur wenigen Kaufinteressenten für die Einschaltung eines Maklers begeistern. Allerdings könnte sich dies schon bald ändern. Denn erst kürzlich hat das Maklerunternehmen „iMakler“ den deutschen Immobilienmarkt betreten. Die Besonderheit von iMakler besteht darin, Immobilien zum Festpreis zu vermitteln. Gleichzeitig hält das Unternehmen am Konzept fest, dass die Maklercourtage (deren Höhe sich auf exakt 995 Euro beläuft) dem Verkäufer in Frage zu stellen.
In den Niederlanden ist iMakler mit diesem Konzept äußerst erfolgreich. Eigenen Angaben zufolge konnte innerhalb weniger Jahre die Marktführerschaft erlangt werden. Nun drängen die Immobilienvermittler darauf, den deutschen Immobilienmarkt in Angriff zu nehmen und auch hier stark zu wachsen.
Ob das Konzept von den Verbrauchern angenommen wird, bleibt vorerst abzuwarten – die Chancen stehen allerdings recht gut. Schließlich verkaufen sich Immobilien sehr viel schneller, wenn die Käufer keine Maklercourtage entrichten müssen. Außerdem dürfte es nur die wenigsten Verkäufer stören, wenn sie 995 Euro an den Makler abtreten müssen, weil dies in Anbetracht auf den Kauferlös nur einen kleinen Betrag ausmacht.
