Immer mehr Bauherren packen auf der Baustelle richtig mit an
Schon seit mehreren Jahren ist festzustellen, dass immer mehr Bauherren von der klassischen Massivbauweise Abstand nehmen. Stattdessen sind Fertighäuser, Ausbauhäuser, Holzhäuser etc. sehr gefragt. Am Dienstag wurde eine „Stern TV Reportage“ ausgestrahlt, in welcher drei Bauherren begleitet wurden, die sich für entsprechende Varianten entschieden hatten. Hierbei ist anzumerken, dass die Bauherren allesamt großen Wert darauf gelegt haben, möglichst viel am Bau mitzuarbeiten um somit die Kosten zu senken.
Die Erbringung von Eigenleistungen scheint im Trend zu legen: Zunehmend mehr Bauherren packen am Bau ordentlich mit an. Daher haben die Hausanbieter inzwischen zahlreiche Modelle bzw. Bausätze im Programm, bei denen die Bauherren sehr stark eingebunden werden. Die einzelnen Systeme können sich teilweise stark voneinander unterscheiden. Beim klassischen Ausbauhaus wird der Rohbau noch vom Fertighausanbieter aufgestellt, der Bauherr hat lediglich den Innenausbau vorzunehmen. Es gibt aber auch ebenso Häuser (insbesondere bei den Holzhäusern), bei denen der Bauherr sogar den Rohbau selbst errichtet.
Doch so verschieden die einzelnen Haustypen und Bausätze auch sein können, so haben dennoch allesamt eine Sache gemeinsam: Sie verlangen den Bauherren einiges ab. Aus der besagten Reportage ging eindeutig hervor, dass die Bauherren nicht nur sehr viel Zeit und Arbeitkraft aufwenden mussten, um ihre Traumhäuser fertig zu stellen, sondern ebenso über starke Nerven verfügen müssen. Gerade weil die hohe Arbeitsleistung über längere Zeit erbracht werden muss, können auch schon einmal Motivationstiefs auftreten.
Wer günstig Bauen und deshalb beim Hausbau selbst anpacken möchte, der sollte sich dieser Tatsache auf jeden Fall bewusst sein. Gerade wenn man über mehrere Monate lang am Ausbau seines Hauses geht, kann dies ganz schön an den Nerven zehren – so mancher Hauseigentümer sagt nicht umsonst, dass er in seinem Leben kein zweits Mal bauen möchte.
