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Dienstag, Februar 03, 2009

Immobilen weltweit als sicherste Altersvorsorge

Immobilien werden in Deutschland weiterhin als eine der sichersten Altersvorsorgen angesehen, dies war zuletzt in einer namens „Trend Research 2008“ der Universität Heidelberg bewiesen worden. Im Auftrag der Deutschen Bank Immobilien wurden die Bundesbürger zu dem Thema Altersvorsorge befragt. Es stellte sich heraus, dass 69 Prozent der Deutschen noch immer der Meinung sind, dass zu einer sicheren Altersvorsorge bei Renteneintritt die eigene Immobilie zählte. Ganz davon abweichend sind zum Beispiel die Aussagen der Amerikaner zu diesem Thema.

Ursache dafür ist, dass die Mehrheit der US- Bürger ihre Häuser mit Kredit finanziert hat und sie somit oft noch das Haus abbezahlen müssen, bevor es als Altersvorsorge dienen kann. In Zeiten der Finanzkrise gelingt dieses jedoch häufig nicht, so dass die zukünftigen Hausbesitzer am Ende durch Verschuldung alles verloren haben, da sie auf keine Reserven zurück greifen können. Den höchsten Zustimmungsgrad für die Aussage, dass Immobilien eine geeignete Altersvorsorge sind, bejahen 76,1 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, danach folgt die Altersgruppe der über 50-Jährigen, die diese Meinung mit 73,2 Prozent teilt und somit auch auf die eigene Immobilie als zukünftige Sicherheit setzt. Momentan ist es allerdings sehr wichtig auf einige Kriterien zu achten, um einem Wertverfall entgegen zu wirken. Die entscheidenden Kriterien sind zum einen klassische Faktoren wie zum Beispiel Wohnungsgröße, Zuschnitt und Lage, sehr wichtig sind zum anderen insbesondere die energie- effiziente Bauweise und die Berücksichtigung der demographischen Entwicklung der Region.

Dass ihre eigenen vier Wände eine gute Wärmedämmung hätten beziehungsweise dass sie mit alternativen Energien versorgt würden, sagten 68 Prozent aller Befragten. Die Studie konnte zeigen, dass Frauen um einiges interessierter an Innovationen sind als Männer. 70,3 Prozent aller weiblichen Befragten würden Alternativen im Bereich Energietechnologie ausprobieren würden, bei den Männern waren es 65,8 Prozent. Auch ist hervorzuheben, dass die ältere Generation mit 72,2 Prozent wesentlich intensiver versucht, sich um eine Nutzung von alternativen Energietechnologien zu kümmern als die jünger Generation, bei der die 18- bis 29- Jährigen mit 67,6 Prozent entgegen ihrem öffentlichen Bild auf den zweiten Platz liegen. Weitere wichtige Kriterien bei der Auswahl zur Immobilien ist aber in allen Altergruppen die Nähe zum Arbeitsplatz als auch eine gute Infrastruktur im näheren Umfeld.

Die Tendenz, die sich dabei abzeichnet, ist, dass Frauen es mit 54,3 Prozent diese Nähe noch wichtiger empfinden als Männer mit 50,2 Prozent. Mit 52 Prozent sind die Ergebnisse in einem Punkt zumindest bei beiden Geschlechtern einigermaßen gleich: Infrastruktur. Die Nähe zu Geschäften, Schulen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen hat eine Zustimmungsquote von 52 Prozent. Darüber hinaus konnte die Studie noch ermitteln, dass alle Befragten lieber weniger Fläche aber dafür mehr Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens haben möchten. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Bundesbürger und insbesondere in der Altersgruppe der über 50- Jährigen eine kleinere Immobilie präferiert, um dadurch in der unmittelbaren Nähe zur Arbeit zu sein und so im Endeffekt mehr Zeit für sich selbst zu haben, da diese nicht auf Pendler- Wegen verloren ginge.

Posted by Saskia on 02/03 at 07:04 AM
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