Immobilie geerbt: Makler hilfreich
Das vererbte Immobilienvermögen in der Bundesrepublik nimmt stetig an Volumen zu: Die Nachkriegsgeneration kommt in die Jahre und hinterlässt gewaltige Bestände. Wer eine Immobilie erbt und diese nicht weiterführen möchte, verkauft sie in der Regel. Dabei werden nach Einschätzung von Maklerverbänden oft viele Fehler begangen: Die emotionale Verbundenheit zu einem Objekt führt nicht selten zu unrealistischen Preisvorstellungen. Darüber hinaus sind viele Verkäufer nicht bereit, Geld für den Vertrieb des Objektes zu investieren und beschränken ihre Bemühungen auf wenige kleine Anzeigen in regionalen Zeitungen.
Makler warnen: Ein stiefmütterlich angepriesenes Objekt wird oft erst nach einen längeren Zeitraum veräußert. Die finanziellen Folgen für den Besitzer sind dabei gravierend und übersteigen die einer größer angelegte Bewerbung deutlich: Allein die Opportunitätskosten, die sich als die Zinsen verstehen, die auf einem Sparkonto zu erzielen sind, wenn das Objekt veräußert und der Kaufpreis erhalten wird, können sehr schnell in den fünfstelligen Euro-Bereich hineinlaufen. Die Betriebskosten des brachliegenden Hauses müssen während der Verkaufsphase zusätzlich getragen werden.
Experten empfehlen, sich bei der Unterbringung einer geerbten Immobilie im Markt der Dienste eines Maklers zu bedienen. Dieser verfügt über Sachkenntnis und Markterfahrung, er kann die beste Vertriebslösung zuverlässig ermitteln und eine große Anzahl von Interessenten finden. Je größer die Zahl der potenziellen Käufer ist, desto größer ist auch die Chance auf einen attraktiven Erlös. Die Kosten für den Makler zahlt in der Regel der Käufer, so dass sich für Eigentümer kein Grund ergibt, auf die Dienste eines Profis zu verzichten.
