Immobiliendarlehen: Zinsunterschiede dürfen nicht unterschätzt werden
Wenn es um die Suche nach der passenden Immobilienfinanzierung geht, tendieren die meisten Immobilienkäufer und Bauherren dazu, sich an ihre Hausbank bzw. an eine regionale Bank zu wenden. Die Menschen bevorzugen es, eine persönliche Betreuung direkt vor Ort in Anspruch nehmen zu können – insbesondere vor dem Hintergrund, Schwierigkeiten unmittelbar und auf direktem Wege regeln zu können.
Allerdings ist der Gang zu einem regionalen Kreditinstitut fast immer mit sehr hohen Kosten verbunden. Wenn man die Zinssätze regionaler Banken mit den Zinssätzen von Direktanbietern miteinander vergleicht, stechen die Direktbanken durch ihre günstigeren Baufinanzierungsangebote eindeutig hervor. Die Zinsunterschiede sind meist so groß, dass diese bei einem durchschnittlichen Finanzierungsvolumen innerhalb der Gesamtlaufzeit zu mehreren tausend Euro an Zusatzkosten führen.
Einer Vielzahl an potentiellen Darlehensnehmern geht es allerdings so, dass sie diesen Zinsunterschied nicht wahrnimmt. Auf den ersten Blick sehen die Unterschiede so geringfügig aus, dass man sie womöglich vernachlässigen kann. Allerdings ist diese Vorgehensweise völlig falsch. Wie die „comdirekt bank“ in einer aktuellen Pressemitteilung aufzeigt, können selbst geringfügige Zinsunterschiede zu immensen Zusatzkosten führen. Bei einer Darlehenssumme von 200.000 Euro und einem Zinsunterschied von gerade einmal 0,1 Prozent, zahlt der Darlehensnehmer bei einem durchschnittlichen Tilgungssatz innerhalb der kommenden 20 Jahre rund 5.600 Euro an zusätzlichen Zinsen.
Gleichzeitig zeigt die Direktbank auf, wie lohnenswert es sein kann, sich an einen Direktfinanzierer zu wenden. Eigenen Angaben zufolge liegen die Zinssätze des Kreditinstituts ca. 0,3 Prozent und dem durchschnittlichen Marktzins. Hieran wird deutlich, dass die Verbraucher im Lauf der Jahre eine Menge Geld sparen können, wenn sie sich die für einen Zinsvergleich erforderliche Zeit nehmen.