Immobilienverkauf: Verkäufer schätzen Objektwert häufig falsch ein
Immobilieneigentümer, die ihre Objekte verkaufen möchte, haben es derzeit auf dem Immobilienmarkt sehr schwer – zumindest in weiten Teilen des Landes. Wenn man einmal von einigen Boom-Regionen wie zum Beispiel Frankfurt, Hamburg, München oder Stuttgart absieht, sind die Immobilienpreise bereits seit Jahren am stagnieren und teilweise sogar am fallen. Grund ist eine sinkende Nachfrage: Aufgrund der Jobmöglichkeiten zieht es immer mehr Menschen in die Metropolregionen, so dass die ländlichen Gegenden das Nachsehen haben.
In diesem Marktumfeld kann es sich äußerst schwierig gestalten, eine Immobilie zu verkaufen. Wie das Nachrichtenmagazin „Stern“ auf seiner Website berichtet, kommt erschwerend noch hinzu, dass etliche Hauseigentümer den großen Fehler begehen und ihr Objekt preislich falsch einschätzen bzw. überschätzen. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin sagte Robert Anzenberger, Vorstand des Baugeldvermittlers und Maklerunternehmens „PlanetHome“, dass sich etliche Eigentümer nicht in der Lage befinden, den Wert ihrer Immobilie realistisch einzuschätzen. Dies liegt vor allem daran, dass die Objekte mit Emotionen in Verbindung gebracht werden, weshalb sie häufig wertvoller als andere, vergleichbare Immobilien eingestuft werden..
Doch um einen Käufer zu finden, gilt es den Preis nicht zu hoch anzusetzen: Überteuert angebotene Immobilien verkaufen sich in diesen Zeit einfach nicht. Aus diesem Grund kann allen privaten Immobilienkäufern nur dazu geraten werden, sich von Fachleuchten unterstützen zu lassen. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, einen Makler mit dem Verkauf zu beauftragen. Dieser befindet sich in der Lage, den tatsächlichen Wert der Immobilien zu ermitteln. Alternativ kann auch ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Wertgutachtens beauftragt werden – auf diese Weise lässt sich der Kaufpreis gegenüber potentiellen Käufern am besten darlegen.
