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Freitag, Juli 03, 2009

Wie wohnen Sie denn so…?

Gibt es Wohnraum-Planungs-Tools und wenn ja, welche..?

“Zeige mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist!” - Wer nett wohnt, der hat auch meist nichts gegen Gäste. Es sei denn, die Hausfrau ist der Meinung, dass eine objektiv bescheidene “Un-Ordnung” dies aktuell gar nicht zulasse. Weit weg von Feng Shui und den Einrichtungsvorschlägen auf den Möbelhaus-Prospekten, aber doch für Freunde des stilvollen Wohnens und Einrichtens macht derzeit eine Website auf sich aufmerksam: Planungswelten.

Seit knapp zwei Jahren (9/2007) macht sich das Einrichtungsportal von TrendView in Koblenz GmbH nützlich mit zahlreichen Planungstools, Küchen-Konfiguratoren, Grundriss- und 3D-Raumplanern und auch mit Online-Tools, wie Wände zu gestalten sein können.

Ausdruck mit einem Klick!

Die Einrichtungsplattformermöglicht, dass nicht nur eine Wohnung geplant werden kann, Nutzer der Webseite können parallel auch nach Herstellern, Händlern und Anbietern ihres Traumhauses oder online nach ebensolchen für eine neue Küche suchen und Anfragen an Dienstleister der Branche “Einrichtung” zu stellen.
Auch Möbel zu bestellen ist möglich, wenn man diese bereits im virtuellen Wohnzimmer umher geschoben hat. Insgesamt gilt das Koblenzer Einrichtungsportal als bequem und gilt mit als führend in diesen Portal-Kategorien.
Was sich bereits auf Webseiten von IKEA und Co. über deren Planungstools darstellt und Bestellungen ermöglicht, wird bei www.planungswelten.de durch die zahlreiche Anbieter ausgeglichen, was kostengünstig zur erträumten Einrichtung führen kann.

Wunschmöbel für das Kinderzimmer ?

Als gelungen gilt auch eine “Wunschmöbelanfrage”, bei der der Möbelsuchende online seine individuelle Möbel-Anfrage eingibt. Teilnehmende und zugeschaltete Möbelhändler können auf solche Anfragen passende Angebote zusenden.
Angebote können danach im persönlichen Bereich des Nutzers der Einrichtungsplattform verglichen und entschieden werden.
Wer es ganz individuell mag, der kann in einem umfangreichen Möbelhändler-Onlineshop seinen Bedarf selbst eingeben und auch so richtig auf den Seiten der Möbel- oder Küchenangebote “blättern”.
Trotz gelisteter Planungstools bleibet die online-Bewertung der Gartenteichplaner, Garagentor-Konfiguratoren oder der Einrichtungsplaner noch außen vor. Vorerst muss also noch nach den besten Tools gesucht werden, bis man den Planer gefunden hat, mit dem sich gut arbeiten lässt.

Posted by wob. on 07/03 at 01:00 PM
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Hausbau: Jetzt ist der beste Zeitpunkt

Bereits in der vergangenen Woche veröffentlichte das „Handelsblatt“ einen Beitrag über das Thema Hausbau, in welchem aufgezeigt wurde, weshalb es derzeit als empfehlenswert gilt, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Im besagten Artikel werden gleich mehrere Argumente aufgeführt, die eindeutig für den Hausbau sprechen – auch wenn sich derzeit viele potentielle Bauherren aufgrund der wirtschaftlichen Lage zurückhalten. An dieser Stelle möchte ich gezielt die wichtigsten dieser Argumente zusammengefasst wiedergeben.

Zunächst einmal spielen die Hypothekenzinsen eine ganz wichtige Rolle: Sie entscheiden maßgeblich darüber, wie viele Haushalte sich überhaupt eine Immobilienfinanzierung leisten können. Was den derzeitigen Stand der Hypothekenzinsen betrifft, so können Bauherren nicht klagen: Zwar sind die Zinsen in den vergangenen Wochen gestiegen, doch historisch betrachtet sind sie immer noch äußerst günstig.

Auch was die Baukosten betrifft, können potentielle Bauherren nicht klagen. Der große Rückgang der Rohstoffpreise, hat spürbar zu einer Senkung der Baukosten geführt. Derzeit können Bauvorhaben vergleichsweise preiswert realisiert werden. Zumal Experten für die Zukunft wieder mit steigenden Baukosten rechnen. Wer jetzt baut, kann demnach auch hier sparen.

Ebenso wird die Entwicklung der Immobilienpreise angeführt: Von einer Immobilienblase, wie es sie in anderen Ländern gab, kann in Deutschland keine Rede sein. Im Gegenteil: In den meisten Regionen stagnieren die Preise – was aus Sicht einiger Experten aber nicht so bleiben soll. Aufgrund der schwachen Angebotssituation könnten die Preise für Bestandsobjekte in den kommenden Jahren anzuziehen, was den Bau eines Eigenheims noch interessanter macht. Zum einen profitiert man von der positiven Wertentwicklung, zum anderen braucht man sich über den Anstieg der Mietpreise nicht zu sorgen.

Posted by Jochen on 07/03 at 07:05 AM
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Donnerstag, Juli 02, 2009

Miezi von Versicherung als gebraucht abgestempelt

400 Euro hat Miezi, ein Mix aus Perserkatze und Britisch Kurzhaar, gekostet. Sicherlich ein Batzen Geld für eine Katze. Doch dem Besitzer war sie jeden Cent wert, zumal sich die flauschige Samtpfote als echter Gewinn erwies. Der Stubentiger kuschelte gerne mit seinen „Dosenöffnern“, spielte und war ansonsten ein eher ruhiger Vertreter. „Eine echte Granate“, sagt der Besitzer. Nur leider ist Miezi nicht mehr: Der Nachbarshund hat sich die Katze geschnappt. Das Tier hatte keine Chance. Nun möchte die Familien Schadenersatz. Den soll es laut Versicherung auch geben. Allerdings rechnet die Assekuranz ganz anders als der Katzenfreund – schließlich sei Miezi nicht mehr nagelneu gewesen.

Für den Besitzer war das wie ein Schlag ins Gesicht. Da fährt er mit der schwerverletzten Katze noch in die Klinik und lässt alles nur menschenmögliche unternehmen, damit Miezi den Angriff überlebt, um dann eine Abrechnung wie für ein Auto zu erhalten. Die Sachbearbeiterin der Tierhalterhaftpflichtversicherung des Nachbarn – dem die Familie keinen Vorwurf macht, schließlich hat der Hund ganz instinktiv gehandelt – schnappte sich offensichtlich einen besonders spitzen Bleistift: 150 Euro für den Klinikaufenthalt und 150 Euro für die tote Miezi wurden als Schadenersatz aufgelistet. Die Nachfrage, weshalb nur 150 Euro für die Rassekatze bezahlt würden, erbrachte eine unglaubliche Antwort: „Die ist doch schon gebraucht gewesen“,

Der Anwalt der Familie, die ihre Rechtsschutzversicherung eingeschaltet hat, zahlt es der Assekuranz zumindest verbal mit gleicher Münze zurück. Die Bild-Zeitung zitiert ihn: „Das Tier war gesund, gut gepflegt, trug keine Brille, hatte keine dritten Zähne“. Zudem müsse hier nach dem Prinzip „neu für alt“ verfahren werden, weil eine Reparatur aussichtslos sei. Wie das ein Gericht sieht, bleibt abzuwarten. Eines zeigt diese Geschichte aber: Die vielen Beschwerden über Versicherungen – wir berichteten – liegen zu einem gewissen Prozentsatz sicherlich auch daran, dass einigen Sachbearbeitern schlicht das nötige Feingefühl fehlt.

Posted by Andre on 07/02 at 09:13 AM
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Wenn “Bello” den “Boschtle” beißt

Was haben Hamster, Katze, Hund und Frettchen gemeinsam? Tausende von ihnen werden als Haustier gehalten. Aber nur der Hund bedarf der Versicherung durch seinen Halter, wenn der Vierbeiner unangeleint oder auch streng bei Fuß Gassi geht oder er sich einfach so auf Tour macht. Denn jeder Halter eines Hundes haftet für Schäden, die dadurch entstehen, dass ein Tier einen Sach- oder Personenschaden anrichtet.

Den eigenen Hund zu versichern, ist somit nicht falsch, wenn auch eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung eine freiwillige Sache ist. Ist auch eine Hundehaftpflichtversicherung nicht in allen Bundessländern gesetzlich verpflichtend - in Berlin ist dies seit 2005 für jeden neu angeschafften Hund eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung obligatorisch - ist es schließlich Angelegenheit der Bundesländer, ob eine Tierhalterhaftpflicht grundsätzlich, nur für einzelne Hunderassen oder überhaupt nicht vorgeschrieben ist. Die Versicherungssumme kann nicht hoch genug sein, falls ein Hund nicht nur einen, sondern gar mehrere Menschen verletzen oder er einen Unfall im Straßenverkehr verursachen kann. Beides kann im Schadensfall teuer werden. Eine Versicherungssumme von 2 bis 5 Millionen Euro ist damit als angemessen zu betrachten.
Die meisten Hunde-Haftpflichtversicherungen enthalten bereits die gesetzliche Haftpflicht des Tierführers, wenn dieser nicht gewerblich tätig ist. So ersetzt die Hunde-Haftpflichtversicherung Sachschäden, Personenschäden und Vermögensschäden. Vergleichen sollte man mögliche Versicherer dann auch bei der Jahresprämie, obwohl die Differenzen nicht groß sein dürften. Unterschiede gibt es dann aber doch auch in den Leistungen und in der Versicherungssumme, die beachtet werden sollten.

Tierhalter und Tierführer mit Risiko

Die Tierhalter-Haftpflicht versichert die gesetzliche Haftpflicht als Tierhalter und in bestimmten Fällen auch weiterer Personen die Kontakt zum Hunde halten. Das Halten und Hüten von zahmen Haustieren und gezähmten Kleintieren wie Katzen, Kanarienvögeln, Wellensittichen, Papageien oder Meerschweinchen ist in der Privaten Haftpflichtversicherung versichert. Für Großtiere wie eben Hunde, Pferde, Ponys, Esel und Rinder muss eine separate Tierhalter-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.


Hundehaftpflicht-Versicherung Vergleich


Posted by wob. on 07/02 at 09:13 AM
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Mittwoch, Juli 01, 2009

19.000 Beschwerden gegen Versicherungen

Der Ombudsmann der Versicherungswirtschaft, Günter Hirsch, hat für das vergangene Jahr Zahlen vorgelegt, die ihm und seinen Mitarbeitern Sorgen bereiten: Insgesamt 19.000 Eingaben landeten auf ihren Schreibtischen. Mit Blick auf das Jahr 2007 ergibt das eine Zunahme um 7,1 Prozent. „Wir haben ein Allzeithoch erreicht“, bringt Hirsch die Entwicklung auf den Punkt. Besonders häufig beschweren sich Kunden, die eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen haben. Sie machen 40 Prozent aller Eingaben aus. Knapp dahinter folgt die Rechtsschutzversicherung. In immerhin 50 Prozent der Fälle bekam der Kunde Recht.

Verärgert zeigt sich der Ombudsmann, dass immer öfter auch Beschwerden gegen Versicherungsvertreter eingereicht werden. Die Vermittler nähmen es mit dem Protokoll des Beratungsgesprächs nicht ganz so genau und vermerkten teils nur kurz und knapp, dass eine „optimale Absicherung“ gewünscht gewesen und auch empfohlen worden sei. Oder die Empfehlung laute schlicht „wie gewünscht“. Für Günter Hirsch sind derlei Protokolle nur noch für die „große Ablage“ zu gebrauchen. „Das können Sie gleich in den Papierkorb werfen“, erklärt er. Einziger Vorteil für den Kunden: Geht es vor Gericht, wird das nachlässig geführte Protokoll häufig zugunsten des Kunden gewertet, die Beweislast liegt dann beim Vermittler.

Der Tipp aus der Ombudsstelle lautet daher schlichtweg: „Die Verbraucher sollten darauf achten, dass das Gesagte auch dokumentiert wird“. Ausgangspunkt ist eine ausführliche Analyse. Die Verbraucherzentrale Rheinland Pfalz nennt hierzu ein Beispiel: Werde der Abschluss einer Wohngebäudeversicherung geplant und befinde sich auf dem Dach des Hauses eine Photovoltaik-Anlage, müsse dieses Detail später auch im Protokoll aufgeführt sein. Ganz auf Nummer sicher geht man, wenn der Versicherungsvertreter schriftlich bestätigt, dass auch wirklich alles versichert ist, was im Rahmen des Analysegesprächs erwähnt wurde.

Posted by Andre on 07/01 at 07:19 AM
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Bauvorhaben: Kein Baubeginn ohne Rechtsschutzversicherung

In meinem ersten Beitrag, den ich diese Woche geschrieben habe, ging es um das Thema Bauvorhaben mit Hinblick auf das Wetter bzw. auf die aktuelle Jahreszeit: Für die Realisierung eines Bauvorhabens ist der Sommer bestens geeignet. Sofern man als Bauherr noch nicht mit seinem Vorhaben begonnen hat, wird es höchste Zeit – besser kann das Wetter nicht werden.

Natürlich kann es auch bei gutem Wetter auf dem Bau zu Schwierigkeiten kommen: Wenn man es genau betrachtet, sind Streitigkeiten mit den Bauunternehmen und Handwerkern keine Seltenheit – nur selten gelingt die Fertigstellung eines Gebäudes, ohne dass es dabei zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Leider geht es hierbei oftmals um eine Menge Geld: Wenn Handwerker gepfuscht haben und ihre Fehler nicht einsehen, können schnell Zusatzkosten entstehen, die nicht nur unnötig sind, sondern sich zumeist auch auf hohe Beträge belaufen.

Allen angehenden Bauherren kann nur dazu geraten werden, diesbezüglich kein Risiko einzugehen und einen speziellen Rechtsschutz für Bauherren abzuschließen. Der Abschluss einer solchen Versicherung stellt eine Investition dar, die sich ganz schnell bezahlt machen kann. Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, braucht man nicht davor zurückzuscheuen einen Anwalt einzuschalten und notfalls auch vor Gericht zu gehen, da die Rechtsschutzversicherung eine relativ große finanzielle Absicherung bietet.

Entsprechende Versicherungen müssen – auch wenn bereits ein Rechtsschutz besteht – fast immer zusätzlich abgeschlossen werden. Die meisten Versicherer klammern die Themen Bau und Modernisierung bewusst aus dem Versicherungsspektrum aus. Wer bereits über einen Rechtsschutz verfügt, sollte sich informieren, ob sein Vorhaben im Leistungsumfang eingeschlossen ist. Zumeist wird es jedoch so sein, dass eine zusätzliche Versicherung benötigt wird.

Posted by Jochen on 07/01 at 07:19 AM
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Dienstag, Juni 30, 2009

Bis wohin reicht die Rente?

Vorsorge fürs Alter und das möglichst früh!

Wer als Angehöriger schon einmal im Alten- und Pflegeheim das Appartement für Oma oder Opa mit einrichtete und Besuche machte, der weiß längst, wie die Deutschen immer älter werden. Frauen noch deutlicher als Männer. Und weil in unseren Dekaden immer weniger Kinder geboren werden und bis ins Jahr 2050 wohl 40 Prozent der deutschen Bevölkerung Rente beziehen werden - für durchschnittlich 25 Jahre - ist allein auf die gesetzliche Rente nicht genügend Verlass.

Aufgrund der Daten der demographischen Entwicklung läst sich hochrechnen, dass die gesetzliche Rente künftiger Generationen von derzeit 67 Prozent des letzten Einkommens stetig auf 46 vom 100 bereits im Jahr 2020 sinken wird. Arbeitnehmer, die ab etwa 2035 in den Altersruhestand gehen, sollten damit rechnen, gerade einmal jeweils 40 von 100 ihres letzten Nettoeinkommens aus der gesetzlichen Rentenkasse zu erhalten. Künftige Empfänger von Rentenleistungen werden dann aber auch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung in stärkerem Umfang selbst zahlen müssen sowie auf die monatlichen Rentenbeträge auch mit Lohn- bzw. Einkommensteuer belastet werden.

Um nun den Standard in gewohnter Weise auch im Ruhestand zu sichern, sollte für die Zeiten der gesetzlichen Rentenerwartung privat vorgesorgt werden. Dabei lassen sich unterschiedliche Möglichkeiten kombinieren. Für die private Vorsorge gibt es Anlagen mit hoher Flexibilität oder langfristigem Anlagehorizont; beides mit oder ohne staatliche Förderung. Eine betrieblich zugesagte Vorsorge wird vom Arbeitgeber organisiert und meist auch von ihm getragen. Das ermöglicht, dass der Mitarbeiter bei Eintritt der Versorgung, also bei Erreichen des Altersgrenze, bei Pensionierung, Erwerbsminderung oder Tod, besser abgesichert ist. Dies fördert auch der Staat zusätzlich.

Für eine möglichst optimale Anlagestrategie spielen als Faktoren beim Einzelnen das aktuelle Alter, sein Familienstand sowie die Höhe seines Einkommens eine Rolle.

Posted by wob. on 06/30 at 07:54 AM
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Hausrat- und Wohngebäudeversicherung kompakt erklärt

Das Informationszentrum der deutschen Versicherer hat seine Broschüre „Versicherungen für Ihr Eigenheim – Die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung“ neu aufgelegt. Das 20 Seiten umfassende Heft kann kostenlos telefonisch unter 0800 / 7424375 geordert oder online unter http://www.gdv.de/Downloads/Homepage/Haus-und_Wohngvers.09_.pdf heruntergeladen werden. Wie wichtig die beiden Versicherungen sind, dessen scheinen sich viele Haushalte gar nicht bewusst zu sein. „Möbel, Kleidung, Bücher, Haushaltstechnik, Computer, Fernseher – würde man das alles zusammenrechnen, käme man schnell auf mehrere zehntausend Euro“, so die Versicherer. Da die „bauliche Hülle“ noch wertvoller ist als das Inventar, raten sie dazu, Hausrat und Wohngebäude gleichermaßen abzusichern.

Schutz bietet eine Hausratversicherung bei Sturm (ab Stärke 8) und Hagel, Leitungswasserschäden, Einbruchdiebstahl, Feuer, Blitz, Explosion, Implosion und dem Absturz von Luftfahrzeugen. Auf Wunsch kann der Standardleistungsumfang deutlich ausgeweitet werden, etwa um Fahrräder, Schäden, die durch Naturgewalten entstehen, Gartenmöbel und die Wäsche auf der Leine. Wie umfangreich der Versicherungsschutz im Einzelnen ist, darüber informiert der Vertrag. Ob auch das Arbeitszimmer samt Ausstattung unter dem schützenden Mantel der Versicherung steht, hängt davon ab, ob das Finanzamt das Arbeitszimmer als solches anerkennt. Nur, wenn das nicht der Fall ist, greift die Hausratpolice. Denn beruflich oder gewerblich genutzte Räume werden von den meisten Versicherungen ausgeschlossen.

Die größte Gefahr, die bei der Hausratversicherung lauert, ist die Unterversicherung. Sie liegt vor, wenn der Wert des Hausrates höher ist als die vereinbarte Versicherungssumme. Dann drohen Abzüge beim Schadensersatz. Um gar nicht erst in die Verlegenheit zu kommen, gibt es eine Pauschale. Sie beträgt 650 Euro je Quadratmeter. Sollen auch Schmuck oder teure Briefmarken versichert werden, gelten allerdings Obergrenzen. Hier empfehlen die Versicherer, sich vorher zu erkundigen, welche Möglichkeiten der Absicherung bestehen. Darüber hinaus informiert die Broschüre, wie im Schadensfall reagiert werden muss und welche Vorsorgemaßnahmen getroffen werden können. Analog dazu gibt es für Hausbesitzer ausführliche Ratschläge rund um die Wohngebäudeversicherung.

Posted by Andre on 06/30 at 05:06 AM
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Montag, Juni 29, 2009

Bauvorhaben sollten spätestens jetzt beginnen

Ein Großteil der Bauvorhaben wird immer gleich zu Beginn des Jahres bzw. im Frühjahr angegangen – sobald das Wetter mitspielt, geht es auch schon los. Wer auf diese Strategie setzt, ist bei durchschnittlicher Bauzeit spätestens Ende des Sommers fertig und kann theoretisch in das Gebäude einziehen.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Bauherren, die mit ihrem Vorhaben später beginnen. Die Gründe, die hierzu führen, sind zum Teil von ganz unterschiedlicher Natur. Zu spät vereinbarte Termine mit den Bauunternehmen, fehlende Genehmigungen von Behörden etc. können hierfür verantwortlich sein. So kommt es schon einmal vor, dass so manches Bauvorhaben erst im Herbst angegangen wird.

Allerdings ist es zumeist von Nachteil, wenn entsprechende Vorhaben erst so spät initiiert werden. Schuld trägt das Wetter: Wenn es im Herbst stürmisch und regnerisch wird, kann das Vorhaben deutlich verzögert werden und im schlimmsten Fall beeinflusst das Wetter sogar die Bauqualität. Daher ist es auf jeden Fall besser, wenn zumindest der Rohbau noch während der warmen Jahreszeit fertiggestellt wird. Angehende Bauherren sollten deshalb darauf achten, möglichst bald zu beginnen, um das Sommerwetter nutzen zu können.

Natürlich ist das Wetter auch während der Sommermonate nicht immer ideal, was vor allem an den hohen Niederschlagsmengen deutlich wird. Dennoch ist die warme Jahreszeit die beste Bauzeit, insbesondere wenn auf die klassische Massivbauweise gesetzt wird. Beton, Gips und Putz können wegen der hohen Temperaturen sehr gut trocknen, weshalb man letzten Endes relativ schnell vorankommt. Bis Ende des Sommers sollte der Rohbau stehen bzw. inklusive Dach fertig gestellt sein, damit es zu keinen unnötigen Verzögerungen kommt.

Posted by Jochen on 06/29 at 07:00 AM
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Sonntag, Juni 28, 2009

Hausratversicherungen: Sind Überspann-Schäden mitversichert?

“Wenn Petrus grollt, nimm Rachengold…” - Was aber, wenn der Donner (g)rollt, wo gerade eben der Blitz eingeschlagen hat? Kann da nicht eine “Überspannung” entstehen, wie sie bereits viele Senioren als bewusste Verbraucher vermeiden, in dem sie am Fernseher den Netzstecker ziehen?

Nicht alle Hausratversicherungen decken auch alle häuslichen Risiken ab. Insbesondere Überspannungs-Schäden sollten mitversichert sein, da Elektronik-Schäden schnell mehr als nur mehrere hundert Euro kosten können. Denn hochwertige Unterhaltungselektronik kann durch Blitz-Einschläge auch in nahe liegende Umspann-Stationen oder in Verteilerkästen des verkabelten Fernsehens beschädigt werden. Gegen die Folgen von solchen Überspann-Schäden sollte die Hausrat-Police schützen.

Deswegen sollten Mieter oder auch Hausbesitzer von Zeit zu Zeit prüfen, ob ihr Versicherungsschutz ausreichend hoch und eben umfassend ist. Dies betrifft auch die Hausratversicherung, in deren Policen Überspannungs-Schäden nicht auf jeden Fall mitversichert sind, was für den betroffenen Haushalt teuer werden kann. Hat sich doch die statistische Blitzaktivität in Deutschland wegen der klimatischen Veränderungen deutlich verstärkt. Noch 2004 wurden rund 1,75 Millionen Blitze geortet, nach Angaben des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft waren es im Jahr 2007 bereits rund 2,66 Millionen. Trifft also ein Blitz auf eine Stromleitung, die einer Wohnung nahe liegt, entlädt sich die kaum ermessliche Energie auch schon mal ins hochwertige Elektro-Equipment vieler Haushalte; die Elektronik wird beschädigt oder zerstört. Nicht in jedem Fall helfen Überspannungs-Steckerleisten oder einfache Vor-Geräte-Stecker von drei bis 20 Euro.

Vergleich lohnt sich

Darum: Nicht in allen Hausratpolicen sind solche Schäden mitversichert, im Vertrag muss eine Schadensübernahme durch Überspannung eingeschlossen sein. Verbraucher sollten sich also regelmäßig informieren und Hauratversicherungen in Bezug auf ihr Preis-Leistungsverhältnis vergleichen. Bei gleicher Leistung können nämlich erhebliche Preisunterschiede bestehen, die einen Versicherungswechsel sinnvoll erscheinen lassen.


Online Versicherungsvergleich


Posted by wob. on 06/28 at 09:49 AM
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Samstag, Juni 27, 2009

Mehr Zeit in die Darlehenssuche investieren

Die Suche nach der passenden Baufinanzierung bedarf einer gewissen Zeit: Nur wenn sich Bauherren und Käufer intensiv mit der Thematik bzw. mit den einzelnen Finanzierungsvarianten und Darlehensangeboten beschäftigen, kann es ihnen letztendlich gelingen, ein Darlehen zu guten Konditionen abzuschließen. Damit ist gemeint, dass das Darlehen möglichst günstig und zugleich auf ihre persönliche Situation abgestimmt ist.

Wie der Baugeldvermittler „Hypothekendiscount“ erst kürzlich mitgeteilt hat, wird der Aufwand, den die Suche nach der passenden Baufinanzierung mit sich bringt, von einem nicht unerheblichen Teil der angehenden Darlehensnehmer unterschätzt: Rund ein Viertel aller Interessenten schätzt den Aufwand gering ein und würde diesem mit der Auswahl eines Telefontarifs oder eines Laptops gleichsetzen.

Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass diese Feststellung insbesondere für Bauherren zutrifft. Der Hauptgrund ist vor allem der hohe Zeitaufwand, den die Vorbereitung und Planung des eigentlichen Bauvorhabens mit sich bringt: Diese Vorbereitungen nehmen zum Teil mehrere Monate in Anspruch und können den Bauherren einiges abverlangen. Aus diesem Grund stehen sie oftmals unter Zeitdruck, so dass für die Baufinanzierung zu wenig Zeit bleibt.

Die Planung des Vorhabens genießt bei den meisten Bauherren Priorität, schließlich werden sie die Immobilie später bewohnen. Allerdings gilt es vorsichtig zu sein: Wer das Thema Baufinanzierung nicht ernst genug nimmt und dort nicht ausreichend viel Zeit investiert, schließt womöglich nicht gerade das optimale Darlehen ab – ein Fehler, der im Lauf der Zeit zu unnötig hohen Finanzierungskosten führen kann. Wer beispielsweise die Direktbanken bei der Finanzierungssuche ausklammert, zahlt später unnötig hohe Zinsen. In Anbetracht auf den gesamten Finanzierungsraum kann dieser Zinsunterschied mehrere tausend Euro ausmachen.

Posted by Jochen on 06/27 at 07:04 AM
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Freitag, Juni 26, 2009

Die Belastung verkraften mit dem Annuitätendarlehen

“Ist Ihr Neubau schon bezahlt! ?” - “Nein, aber finanziert!” - Wer für seine Immobilie bereits weiß, wie er sie finanziert oder er sie finanziert bekommt, der hat später hoffentlich auch leicht zu zahlen.

Ein Annuitätendarlehen gilt für den Privatmann dann auch als klassisches Darlehen, das grundpfandrechtlich abgesichert wird, meist durch eine Grundschuld oder aber auch durch die etwas strengere Hypothek, weil diese an die Forderung gebunden ist. Gleichbleibende Monatsraten aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil errechnen sich dabei aus der vereinbarter Tilgungsrate und einem festen Zinssatz - je nach Laufzeit. Angeboten werden üblicherweise Darlehen bei einem 1 Prozent jährlicher Anfangstilgung; verbunden mit einem Darlehen über 120.000 Euro bedeutet dies, dass die anfängliche monatliche Tilgung 100 Euro und einem Zinssatz von 5 Prozent die erste Monats-Rate 600 Euro beträgt (1200 Tilgung : 12 = 100 Euro Tilgung; 6000 Zinsen : 12 = 500 Euro Zinsen). Da bereits mit der ersten Rate die Restschuld geringer wird, bedeutet ein Prozent anfängliche Tilgung dann eben nicht, dass der Darlehensnehmer 100 Jahre braucht, bis er seine Schuld abbezahlt hätte. Da mit sinkender Schuld auch die Zinsen fallen, wird bereits der Tilgungsanteil im zweiten Monat leicht höher und der Zinsanteil geringer. Das setzt sich über die gesamte Laufzeit fort, was bei laufend derselben Monatsrate (also annuitätisch) zum ständig zunehmenden Tilgungsanteil führt.

Tilgungsanteil besser erhöhen

Gegen Ende der Laufzeit besteht die konstante Monatsrate fast nur noch aus Tilgung und nur aus wenig Zinsen. Da nun aber bei fünf Prozent Zinsen die Laufzeit immer noch mehr als 30 Jahre betragen würde ist es ratsam, zwei oder gar drei Prozentpunkte Tilgung zu vereinbaren. Bei einem höheren Kreditbedarf wird der Zinssatz nicht für die gesamte Laufzeit vereinbart - vielmehr sind Zinsbindungen zwischen fünf und 15 Jahren üblich. Ist nach Ablauf der Zinsbindungsfrist der Marktzins höher oder niedriger, verändert sich entsprechend auch die monatliche Belastung des Darlehensnehmers.

Posted by wob. on 06/26 at 06:02 PM
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Österreichische Versicherungen warnen ihre Kunden per SMS

imageSintflutartige Regenfälle und Überschwemmungen haben in den vergangenen Tagen vielen Orten in Österreich zu schaffen gemacht. Teilweise ergossen sich binnen 72 Stunden weit über 200 Liter Wasser pro Quadratmeter. In den nächsten Tagen wird nun mit weiteren Schauern und kräftigen Gewittern gerechnet. Für die Versicherungen in Österreich bringen die Unwetter jede Menge Arbeit mit sich. Um die Schäden in Grenzen zu halten, informieren einige Versicherungen ihre Kunden – insbesondere die mit einer Wohngebäudeversicherung – frühzeitig, wenn eine Unwetterwarnung für den Ort oder die Region ausgerufen wird.

Die Raiffeisen Versicherung und die UNIQA Sachversicherung AG haben alleine am Montag über 120.000 Kunden per SMS oder E-Mail vor dem Starkregen gewarnt und gleichzeitig Schutzmaßnahmen empfohlen. Das System funktioniert schon seit Jahren. Einer der Pioniere ist die UNIQA. Sie verschickt seit 2004 Kurznachrichten im Rahmen ihres Warndienstes. Mittlerweile sind über 14 Millionen SMS versendet worden, in diesem Jahr bereits knapp eine Millionen – und das Handy haben die meisten ohnehin stets dabei. 270.000 Abonnenten zählen Raiffeisen, UNIQA und die Salzburger Landes-Versicherung insgesamt.

Demnächst werden es ein paar Versicherte mehr sein, deren Handy vor einem Gewitter vibriert. Die Wiener Städtische Versicherung startet in diesem Monat ebenfalls einen SMS-Unwetterwarndienst, der allen Kunden mit einer Eigenheimversicherung „System Plus“ angeboten wird. Ziel der Maßnahme: Die Kunden sollen rechtzeitig auf Gefahren hingewiesen werden, damit sie Vorsichtsmaßnahmen treffen können – und wenn es nur darum geht, die Fenster zu schließen. Je nach Wetterlage soll die Warnung 30 Minuten oder teils auch schon sechs Stunden vorher auf dem Mobiltelefon des Kunden eintreffen. Die Daten dafür liefert die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) fast auf die Hausnummer genau.

Posted by Andre on 06/26 at 04:51 AM
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Donnerstag, Juni 25, 2009

Bausparen: Erst vergleichen, dann Vertrag abschließen

Als die Finanzkrise auch in Deutschland mit voller Wucht einschlug, erfuhr das Bausparen ein regelrechtes Comeback: Etliche Anleger waren verunsichert und haben sich deshalb ganz bewusst für die Finanzprodukte der Bausparkassen entschieden, weil diese zwar nicht unbedingt mit der höchsten Verzinsung, aber dafür mit einem sehr hohen Maß an Sicherheit aufwarten. Die Anzahl der Neuabschlüsse hatte sehr stark angezogen.

Wie das Immobilienportal „Immowelt“ berichtet, erfreut sich das Bausparen nach wie vor einer sehr großen Beliebtheit: Im Vergleich zum Zeitraum vor der Finanzkrise werden immer noch deutlich mehr Bausparverträge abgeschlossen – etliche Anleger sind noch immer verunsichert und befinden sich auf der Suche nach sicheren Finanzprodukten.

Allerdings gilt es als äußerst fraglich, ob sich die Anleger bzw. die Bausparer auch für geeignete Bausparverträge entscheiden. Finanzexperten bezweifeln die Vorgehensweise der Bausparer schon seit langem: Weil die Sparer so sehr auf das Thema Sicherheit bedacht sind, werden bei der Rendite bewusst Einbußen in Kauf genommen – oftmals ist es sogar so, dass sich die Bausparer überhaupt nicht mit dem Thema auseinandersetzen und sich auf die Suche nach dem passenden Bausparvertrag begeben. Dabei kommt der Auswahl des richtigen Bausparvertrags die allergrößte Bedeutung zu: Nur wenn der Vertrag auf die persönlichen Anforderungen abgestimmt ist bzw. diesen auch tatsächlich gerecht wird, ergibt dessen Abschluss überhaupt einen Sinn.

Hierbei spielt es auch keine Rolle, ob der Bausparvertrag als Anlageprodukt abgeschlossen wird oder ob die spätere Aufnahme eines Bauspardarlehens angedacht ist – in beiden Fällen gilt es sich mit den Produkten der Bausparkassen auseinanderzusetzen und sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen. Nur wer einen Vergleich vornimmt und von einem Bausparexperten betreut wird, schließt letzten Endes den richtigen Vertrag ab.

Posted by Jochen on 06/25 at 07:03 AM
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PKV-Basistarif nur in Einzelfällen interessant

Über den Basistarif ist schon viel geschrieben worden, es gibt ein Gerichtsurteil über die Rechtmäßigkeit und dennoch: Nur Wenigen ist der neue Tarif in der privaten Krankenversicherung (PKV) überhaupt ein Begriff. Oder aber es herrscht Unsicherheit darüber, wer wann und unter welchen Voraussetzungen von einem „normalen“ PKV-Tarif in den Basistarif wechseln kann. Deshalb hat der Bund der Versicherten (BdV) eine Telefonaktion zu diesem Themenbereich gestartet. Sie wurde auch rege genutzt. Vor allem von älteren Versicherten, die Angst haben, die Prämie für die PKV wachse ihnen im Alter über den Kopf.

Viele um die 50 wollen daher schon jetzt in den Basistarif wechseln und begründen diesen Schritt damit, dass sie später keine Möglichkeit mehr dazu hätten. Schließlich stehe der 30. Juni als Termin fest – und der rücke näher. Das wäre der falsche Weg, sagen die Experten des BdV. Sie klärten darüber auf, dass es für über 55-jährige auch nach dem Wechsel-Stichtag noch möglich sei, beim eigenen Versicherer den Basistarif zu wählen. Auch für nach dem Sozialrecht hilfsbedürftige, jüngere Versicherte, die eine gesetzliche Rente oder Pension erhalten, und Kunden, die sich nach 2008 privat krankenversichert haben, stehe dieser Weg jederzeit offen.

Ob sich ein Wechsel überhaupt lohnt, bezweifelt die Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten, Lilo Blunck: „Der Basistarif dürfte nur in Einzelfällen interessant sein“. Als Beispiel nennt der BdV einen 64-jährigen Beamten, der an der Telefonaktion teilgenommen hat. Aktuell zahlt er angesichts von 40 Prozent Beihilfe rund 222 Euro monatlich für seine private Krankenversicherung aus eigener Tasche. Im Basistarif würde er ab dem 1. Juli mit 330 Euro erheblich mehr berappen müssen. Der Beitrag richtet sich nach dem Höchstsatz der gesetzlichen Krankenkassen. Das sind ab kommenden Monat ungefähr 550 Euro. Günstiger sei es, beim Versicherer nach einem anderen Tarif zu fragen, statt gleich den Basistarif zu wählen.

Posted by Andre on 06/25 at 05:01 AM
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