Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Freitag, Mai 23, 2008

Individuelle Lebensrisiken fordern Muss-Policen

Ausser bei Zwillingen ist kein Individuum mit dem anderen identisch: beruflich nicht, sozial nicht, im Gemüt nicht und auch nicht in der Freizeit. Je größer der Einzelne sein Lebensrisiko einschätzt, desto wichtiger ist ein Schadensausgleich. Für die Mehrzahl der Normalverbraucher, der Mustermänner und der Müller Lieschen ist auf so manche Versicherung dann aber doch nicht zu verzichten.

Berufsunfähigkeitsversicherung
Das Risiko ist statistisch recht hoch: einer von fünf Angestellten und einer von drei Arbeitern wird vor der Altersgrenze erwerbs- oder berufsunfähig. Wem dies widerfährt, der kann ganz individuell eine private monatliche Rente kassieren. Die nun sollte den monatlichen Bedarf decken, der aber weit höher liegt als 750 bis 1000 Euro aus der möglichen Versicherung. Zuvor müssen die Beiträge für die private Monatsrente dann aber zum laufenden Arbeits-Einkommen gepasst haben. Um möglichst niedrige Beiträge auf längere Laufzeit lange zu strecken, sollten schon Schüler eine Versicherung abschließen. Wer später erst einsteigt, der leistet sich laufend einen dann teureren Versicherungsschutz. Für gefährliche Berufe oder wegen bestimmter Vorerkrankungen kann die Prämie einen Risikozuschlag enthalten.

Unfallversicherung
Die Unfallversicherung ist wichtig für all die, die mit Vorerkrankung, als Kind oder als Früh-Rentner keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Hier sollte die Summe hoch genug sein, um mit der monatlichen Rentenzahlung den Bedarf an Kaufkraft decken zu können. Auch für eventuelle Folgen der Invalidität sollte gesorgt sein. Auch die die Kosten einer durch Unfall eingetretenen Behinderung sollten materiell bedacht werden.

Krankenversicherung
Ist auf jeden Fall Pflicht. Ob gesetzlich oder privat, hängt von den Lebensumständen ab. Maßgeblich sind das monatliche Arbeitseinkommen sowie die Beitragsbemessungs- und die Versicherungspflichtgrenze.

Kraftfahrzeug-Haftpflicht 
Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist ebenfalls gesetzlich vorgeschrieben, die Kaskoversicherung ist je nach Alter und Wert des Fahrzeugs als freiwillige Zusatzversicherung sinnvoll. Die günstigsten Anbieter verraten wir Ihnen am kommenden Mittwoch im Serienteil „Verkehr“.

Lebensversicherungen
Wer aus der familiären Unterhaltspflicht, meist als Familienvater, vorsorgen will, der sollte eine Risikolebensversicherung abschließen. Diese deckt eine Lücke, die für die Hinterbliebenen aus dem Früh-Ableben des Vaters entstehen kann. Mit 200 000 oder 300 000 Euro gilt der Schutz als ausreichend gut. Von Lebensversicherungen, die Todesfallschutz und spätere Auszahlung im Erlebensfall verbinden, raten Verbraucherschützer wegen zu hoher Beiträge und zu bescheidener Rendite ab.

Haftpflichtversicherungen
Das eigene Vermögen wird belastet - und das massiv - wer andere an Sache oder Person schädigt. Eine private Haftpflichtversicherung ist unverzichtbar. Mit Hund oder Pferd sollte eine Tierhalterhaftpflicht vereinbart werden. Katzen sind in der normalen Privathaftpflicht mit drin. Vermieter brauchen eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht, falls Besucher oder Mieter zu Schaden kommen. Wer einen Öltank aufgestellt hat, sollte eine Öltankhaftpflicht und eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung abschließen, Wassersportler sollten eine spezielle Bootshaftpflicht-Police haben.

Hausratversicherung
Sie leistet, wenn durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruch oder Vandalismus die Wohnungseinrichtung beschädigt wird. Als angemessen gelten 650 bis 1200 Euro Deckungssumme pro Quadratmeter der Wohnung oder des Hauses. Ersetzt wird der höhere Neuwert der beschädigten Sachen. Wer die Deckung zu gering wählt, ist unterversichert, die Versicherung zahlt bei einem Schaden nur anteilig. Zur eigene Schätzung gibt es Sachwert-Checklisten. Fahrräder waren in Alt-Verträgen stets mit drin; aktuell ist üblich ist, dass ein Fahrrad bis maximal einem Prozent der Versicherungssumme ersetzt wird.

Riester-Verträge
Diese sind kein Muss, aber sinnvoll, denn der Staat unterstützt die private Altersvorsorge. Die Stiftung Warentest rät wegen der laufenden Beiträge statt eines Versicherungsprodukts eher zu Riester-geförderten Banksparplänen.

Posted by wob. on 05/23 at 11:26 AM
Versicherungen • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?