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Donnerstag, August 19, 2010

Junge Österreicher fürchten sich vor einer Verschlechterung der Wirtschaftslage

Über die Tatsache, dass die Jugend von heute die Kundschaft von morgen ist, macht sich auch die Versicherungsbranche Gedanken. In Österreich hat die Generali Versicherung AG daher eigens eine Zukunftsstudie zu den Sorgen und Nöten junger Menschen erstellen lassen. Im Fokus stand die Frage, welche Risiken als existenzbedrohend empfunden werden. Dazu wurden 1.372 Jugendliche ab 15 Jahren befragt. Die meisten der bis 29-Jährigen fürchten sich vor einer schweren Krankheit (54 Prozent). Wirtschaftslage und staatliche Pension folgen mit 53 bzw. 51 Prozent auf den Plätzen zwei und drei.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung machen sich junge Menschen weitaus mehr Gedanken um die wirtschaftliche Zukunft. Das Thema „Verschlechterung der Wirtschaftslage“ brennt 51 Prozent aller Österreicher auf den Nägeln, bei den 15- 29-Jährigen sind es 53 Prozent. Die übrigen Themen, die in der Alpenrepublik Sorgen bereiten, gehen der Jugend nicht ganz so zu Herzen. Zum Beispiel der Anstieg der Lebenshaltungskosten mit 47 Prozent bei den jungen Menschen und 54 Prozent bei allen Österreichern. Ähnlich verhält es sich bei der Kürzung der Sozialleistungen (47/54 Prozent), „selbst ein Pflegefall zu sein“ (42/50 Prozent) oder der Kürzung der Gesundheitsleistungen (42/52 Prozent).

Diese Daten werden nicht einfach so im Raum stehen bleiben, sondern in die Produktentwicklung der Versicherungsunternehmen einfließen. „Junge Erwachsene sind die Kunden der Zukunft. Sie haben ihre Schulausbildung abgeschlossen und befinden sich in der Fachausbildung oder im Studium. Der Eintritt ins Berufsleben bringt eine große Bereitschaft, sich mit dem Thema Vorsorge und Versicherung zu beschäftigen“, weiß Generali-Vertriebsvorstand Harald Steirer. Die starken Veränderungen in dieser Lebensphase gingen einher mit einem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis.

Das Thema Jugend und Versicherung ist auch bislang nicht spurlos an der Branche vorbeigegangen. Nahezu jeder Konzern in Österreich hat bereits ein Päckchen gepackt oder einzelne Policen im Angebot, die auf die Bedürfnisse und insbesondere finanziellen Möglichkeiten Jugendlicher und junger Erwachsener abgestimmt sind. „Fun & Clever“ nennt sich das Angebot bei der Uniqa, „Smart Start“ bei der Generali, und „Start up :-)“ bei der Helvetia. Enthalten sind Versicherungen für das erste Mofa oder Auto, Unfallversicherungen und teils auch Produkte zur privaten Altersvorsorge. Die scheint den jungen Österreichern sehr wichtig zu sein. 45 Prozent der Neuverträge für eine staatlich geförderte Zukunftsvorsorge werden bei der Uniqa von 20-Jährigen unterschrieben.

Posted by Andre on 08/19 at 08:35 PM
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