Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Dienstag, September 16, 2008

Kalt-Akquise bei der Wohngebäudeversicherung

Gleitender Neuwert und 1914-er-Wert - Was gibt’s zu sparen?

Retten-Helfen-Bergen-Schützen: die Schlagworte für die Feuerwehr möchte jeder, wenn überhaupt, höchstens nach dem Floriansprinzip erfahren und damit beim Nachbarn belassen. Doch Eigentum verpflicht, und so wird jede Person im Wohneigentum wohl auch seine vier Wände gegen Elementarschäden, insbesondere Feuer, versichern. Was früher je nach Bundesland auch schon Pflicht war und durch Brandkassen im Risikofall gedeckt war, ist allerdings heute freiwillig.

Gläubigerbanken verlangen sie auf jeden Fall, denn wer Wohneigentum selbst nutzt, braucht eine Wohngebäude-Versicherung, die in der Regel als Neuwert-Versicherung gegen Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden abgeschlossen wird.
Wer auch Frost-, Rohrbruch- oder Sturmschäden als eher gefahrvoll einschätzt, kann die Paketlösung wählen oder auch nur eine dieser Gefahren sichern.
Nicht verzichten sollte man auf den Schutz von Schäden durch Brand oder Blitzschlag.
Mit hohen Kosten sind auch Ereignisse wie Erdrutsche, Überschwemmungen oder Schneedruck verbunden - alles Elementarschäden, vor denen je nach Standort ein Haus nicht gefeit ist.
Der Beitrag der Wohngebäudeversicherung hängt vom Standort und der Bauweise, der Wohnfläche und der Ausstattung der Immobilie ab.

Gleitender Neuwert

Policen sollten zum „gleitenden Neuwert“ abgeschlossen werden. Der Schadensausgleich würde dabei immer den aktuellen Baukosten entsprechen. Versichert ist nur das Gebäude (ohne Grundstück und Erschließungskosten).
Um die Versicherungssumme fürs Wohngebäude zu ermitteln, wird der Wert eines Gebäudes auf den Wert in Mark umgerechnet, den es im Jahr 1914 gehabt hätte.
Die Beiträge erhöhen sich um einem jährlich steigenden Baupreisfaktor für die Stufen der Bauart-Klassen.
Am günstigsten sind massiv gebaute Häuser mit Ziegeldach, es folgen (Fertig-) Häuser in Leichtbauweise oder aus Holz, am teuersten sind Häuser mit Strohdach (Reet).
Im Rahmen der Wohngebäudeversicherung ist ein Gebäude zum ortsüblichen Neubauwert versichert, fortgeschrieben über den gleitenden Neuwert-Faktor.
Der wird angepasst und erhöht, und berücksichtigt die Wertentwicklung einer Immobilie sowie die Schwankungen bei den Material und Baupreisen.
Die gleitende Neuwertversicherung bietet dem Eigentümer den Vorteil,  dass der Versicherer unbegrenzt haftet, wenn der Wert 1914 bei Abschluss richtig ermittelt wurde.
Die Versicherungsleistung auf die Hochrechnung aus der Versicherungssumme 1914 mit dem aktuellen Baupreisindex zu beschränken, ist nicht zulässig, wenn der Versicherungswert 1914 Mark richtig ermittelt wurde.

Arten der Wertermittlung

Der Versicherungswert eines Gebäudes wird ermittelt
  * durch einen Wertermittlungs-Bogen der Versicherer oder
  * durch die Schätzung einen Bausachverständigen oder
  * Umrechnung der ursprünglich aufgewendeten Baukosten.

Reine Neuwert-Versicherung

Eine Versicherung nach reinem Neuwert richtet sich ebenfalls nach dem ortsüblichen Neubauwert mit Planungs- und Konstruktionskosten, aber nach den aktuell gültigen Preisen. Das heißt, der Wert wird nicht indiziert und jährlich angepasst, weshalb der Versicherungsnehmer die Baupreise beobachten und die Versicherungssumme anpassen muss. Versäumt er dies, besteht die Gefahr der Unterversicherung. Somit kann sich die Versicherung des Gebäudes nach reinem Neuwert für den Schadensfall nachteilig auswirken.

Aktueller Vergleich 2008

Hatte in Baden-Württemberg vor Jahren noch die ÖVA das Versicherungsmonopol für Gebäude, hat längst die Sparkassenversicherung SV deren Geschäfte übernommen. Meist jedenfalls. Jetzt startete die R&V der Volksbanken eine Kampagne und liegt im direkten Vergleich bei 40 bis 50 Euro
günstiger für das Objekt Einfamilienhaus mit Garage und Sauna. Auf jeden Fall sollte vor einem günstigeren Wechsel noch einmal der Bewertungsbogen durchgegangen werden. Bei Keller und Dach, bei Treppen und Fluren ist nämlich exakt auf die Quadratmeter zu achten.

Posted by wob. on 09/16 at 06:45 AM
WissenswertesGebäudeversicherungImmobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?