Kinderunfallpolice – Schutz für die Kleinen
Spielen und Toben zählen gerade in der Ferienzeit zu den liebsten Beschäftigungen von Kindern. Dass sich die Kleinen dabei mal eine Schramme am Knie holen oder hinfallen, gehört einfach dazu. Schlimm wird es, wenn das Kind unglücklich fällt und dauerhaft einen Schaden davonträgt. Die Folgekosten können enorm sein, angefangen beim behindertengerechten Umbau des Hauses oder der Wohnung bis hin zur lebenslangen Pflege. Um für einen solchen Fall zumindest finanziell abgesichert zu sein, bietet die Versicherungsbranche eigens Kinderunfallpolicen.
Sie haben teils phantasievolle Namen oder wurden nach einer Comicfigur benannt. Bunte Bilder und schrille Farben sollten allerdings nicht vom „Inhalt“ des Vertrages ablenken. Denn auch bei einer Unfallversicherung für Kinder kommt es darauf an, dass die Police Substanz hat und im Schadensfall eine ausreichend hohe Leistung bietet. Deshalb rät unter anderem der Bund der Versicherten, die Vertragsbedingungen genau zu studieren und gegebenenfalls lieber etwas mehr zu investieren, um im Fall der Fälle keine böse Überraschung zu erleben. Das soll nicht heißen, dass eine gute Kinderunfallversicherung zwangsläufig teuer sein muss. Tests und Vergleiche haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass guter Schutz auch günstig sein kann. Letztlich gilt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss stimmen.
Wichtig ist, dass es sich bei der Kinderunfallversicherung nicht einfach nur um eine leicht modifizierte Police für Erwachsene handelt, sondern das Vertragswerk die Bedürfnisse kleiner Racker berücksichtigt. Dazu ein Beispiel: Wenn Jungen und Mädchen für längere Zeit ins Krankenhaus müssen, ist die Kostenübernahme für das Rooming-In, also die Übernachtung der Eltern oder einer Begleitperson in der Klinik, eine durchaus gängige Option in den Verträgen. Hinzu kommen häufig Schulausfallgeld und Sofortleistungen bei einer Schwerstverletzung. Wie hoch die Absicherung sein soll, darüber gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Der Bund der Versicherten empfiehlt eine Versicherungssumme von mindestens 200.000 Euro und eine Progression, mit der die Leistung je nach Invaliditätsgrad steigt.
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