Kostenlose Kreditkarten können teuer werden
Die Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, das gerade in Deutschland über viele Jahre hinweg ein Schattendasein führte. Dies hat sich jedoch deutlich geändert: Vor allem wegen der Möglichkeit, beim Onlineshopping bequem und sicher bezahlen zu können, entscheiden sich zunehmend mehr Bankkunden für eine Kreditkarte.
Bei der Auswahl von Kreditkarten hat man es jedoch gar nicht so leicht. Zum einen gibt es verschiedene Kreditkartengesellschaften, zum anderen auch unterschiedliche Gebührenmodelle. Vor allem Letztere werden häufig unterschätzt. Die meisten Leute nehmen an, dass sich eine gute Kreditkarte vor allem dadurch auszeichnet, dass sie mit niedrigen Gebühren aufwartet oder am besten vollständig kostenlos ist. Dabei können auch kostenlose Kreditkarten gewisse Fallstricke mit sich bringen.
Zu diesem Ergebnis ist zumindest Finanztest gekommen. Wie in der September-Ausgabe berichtet wird, gibt es kostenlose Kreditkarten, die besonders wegen ihrer hohen Zinssätze aufgefallen sind. Zudem gibt es Kreditkarten, die wie Girokonten geführt werden und daher auf einer taggenauen Verzinsung basieren. Die Folge der Belastung einer solchen Kreditkarte kann darin bestehen, dass unerwartet hohe Kosten entstehen. Gerade wenn das Kreditkartenkonto nicht umgehend ausgeglichen wird und man größere Beträge bezahlt, kann es zu einer beachtenswerten Zinsbelastung kommen. Kreditzinsen in Höhe von fast 12 Prozent sprechen für sich – wer nicht aufpasst, überschuldet sich möglicherweise sogar.
Interessenten sollten sich deshalb ausreichend mit diesem Thema beschäftigen und unbedingt die Kreditkartenkonditionen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen. Nur durch Wahl eines guten Kreditkartenmodells ist es letztlich möglich, komfortabel bezahlen zu können und sich gleichzeitig nicht vor hohen Kosten fürchten zu müssen.
