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Dienstag, Oktober 09, 2007

Kündigung unnötiger Policen im Ruhestand

Stiftung Warentest Berlin empfiehlt Pensionären, alle unnötigen Versicherungen zu kündigen, sobald sie in den Ruhestand treten. Während auf die Pflichtversicherungen wie Privathaftpflichtversicherung, Kfz-Haftpflicht und die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung nicht verzichtet werden darf, sind viele Versicherungen für Ältere nicht mehr relevant. Trotzdem sollte man auch die wichtigen Policen und ihre Konditionen einmal überdenken. Den Autoversicherungstarif könnte man beispielsweise um fünf bis zehn Prozent reduzieren, wenn die Kilometerzahl geringer ist.

Vollkommen entbehrlich ist beispielsweise die Sterbegeldversicherung. Die meisten Versicherten zahlen im Laufe ihres Lebens mehr Geld in diese Versicherung, als diese an sie später zurückzahlt. Hohe Kosten für Abschluss und Risikoschutz verringern die Rendite und sehr lange Laufzeiten machen die sogenannte Ausbildungsversicherung unflexibel, trotzdem wird sie von den Grosseltern häufig für ihre Enkel abgeschlossen. Ebenfalls unnötig ist für Rentner die sogenannte Krankentagegeld-Versicherung, schließlich wird die Rente bei Krankheit weitergezahlt.

Viele Versicherungsgesellschaften haben außerdem Seniorentarife im Programm. Diese gelten laut Stiftung Warentest vom 50. oder 60. Lebensjahr oder vom Zeitpunkt des Rentenbeginns an. Pensionäre sollten sich bei ihrer Versicherung erkundigen.

Posted by Sabine on 10/09 at 02:32 AM
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