Kunden haben großes Vertrauen in die Rechtsschutzversicherung
Die Rechtsschutzversicherung gilt bei Kunden in Deutschland als besonders vertrauenswürdig. Auf den Plätzen folgen laut einer Studie die Krankenversicherung, die Unfall-, die private Haftpflicht-, die Lebens- und die Kfz-Versicherung. Makler und Vermittler sollten diese Reihenfolge bei der Arbeit im Hinterkopf haben. Denn, erklärte Thomas Mock, Hauptbevollmächtigter der Roland Rechtsschutzversicherung in Deutschland, seinen österreichischen Kollegen im Rahmen eines Expertentreffens: „Das Vertrauen in die Produkte überträgt sich auch auf die Personen, von denen sie vermittelt werden.“ .
Nachhaltig aufbessern lässt sich die vertrauensvolle Zusammenarbeit, wenn Kunden mehrmals im Jahr über ihre Versicherungen informiert und auf dem Laufenden gehalten werden. Alleine durch diese einfache Maßnahme verdoppelt sich das Vertrauen in Produkt, Gesellschaft und Makler. Um Faktor sechs wächst es, wenn Versicherungsnehmer das Gefühl haben, die Schadensregulierung geht im Fall der Fälle reibungs- und problemlos vonstatten. Daraus ergeben sich einige Grundregeln für erfolgreiche Vermittler. Sie müssen Kunden regelmäßig informieren und in Kontakt mit ihnen bleiben. An erster Stelle steht aber, im Schadensfall Frust zu vermeiden.
Thomas Mock empfiehlt, schon vor Vertragsabschluss alle Karten auf den Tisch zu legen, um eine vertrauensbildene Geschäftsabwicklung auf den Weg zu bringen. Zeichne sich bereits ein Rechtsstreit ab, gelte die Faustregel: Man versichert keine brennenden Häuser. Ansonsten müsse ganz in Ruhe der Bedarf geklärt und dem Kunden deutlich gemacht werden, dass nicht alle erdenklichen Risiken über eine Rechtsschutzpolice abgesichert werden können. Zu einem ausführlichen Beratungsgespräch gehöre auch, den Kunden darüber aufzuklären, wie er im Schadensfall verfahren muss, damit keine Kosten entstehen, die möglicherweise nicht gedeckt sind. Wichtigster Schritt: Sofort die Versicherung informieren statt lange zu warten.
