Kunstraub steht an dritter Stelle
Für Langfinger ist der Kunstraub eine sehr lukrative Einnahmequelle geworden. In der deutschen Kriminalstatistik liegt der Kunstraub nach dem Drogenhandel und den Waffendelikten heutzutage auf Platz drei. Vorteile für die Diebe sind die doch sehr schlechte Aufklärungsquote (40 %) und der relativ einfach Weiterverkauf von Beutekunst aus privaten Haushalten. Was den Schluss zu lässt, dass ansprechende Einfamilienhäuser und elegante Eigentumswohnungen zu beliebten Zielobjekten dieser Branche geworden sind.
Die meisten Versicherten glauben sich mit einer Hausratversicherung gut versichert. Aber hochwertige Gegenstände wie Gemälde, exquisite Antiquitäten oder die wertvolle Briefmarkensammlung sind nur mit einem Zusatzschutz und/oder der Erhöhung der Versicherungssummen versicherbar, was sich selbstverständlich in relativ hohen Extraprämien bemerkbar macht. Schon bei einer Versicherungssumme über 250.000 Euro verlangen die Versicherer zusätzlich umfangreiche bauliche Absicherungen.
Aber selbst wenn all diese Kriterien beachtet werden kann die Hausratversicherung löchrig sein. Hierbei ist beispielweise der einfache Diebstahl zu nennen, denn wenn es keine Einbruchspuren gibt, gibt es auch kein Geld von der Gesellschaft.
Um sich bei Kunstobjekten wirklich richtig und gut abzusichern ist der Abschluss einer „Kunstpolice“ zu empfehlen. Es gibt jedoch nur wenige Anbieter auf dem Markt. Bei Hiscox, AXA und Art kann man sich aber Angebote erstellen lassen und bei Bedarf dieses Angebot auch annehmen. Es lohnt sich, denn gestohlen wird immer!
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