Lebensversicherer auf dem Prüfstand
Ratings und Bewertungen gehören in der Versicherungsbranche fast schon zum Alltag. Für jedes Produkt, jede Produktgruppe bis hin zum Service und der Funktionalität der Internetseiten werden Punkte und Noten vergeben. Der Map-Report hat sich jüngst wieder den Lebensversicherern gewidmet. Auf den Prüfstand kamen dabei nur Gesellschaften, die seit mindestens 30 Jahren am Markt präsent sind.
Die Höchstnote, die beim „m-Rating Deutscher Lebensversicherer“ erzielt werden kann, lautet „mmm“. Vergeben wurde sie, wie schon im vergangenen Jahr, an acht Gesellschaften. Sie erreichten mindestens 70 von insgesamt 100 möglichen Punkten. In die Wertung fließen unter anderem die Bilanzkennzahlen inklusive Nettorendite sowie Verwaltungs- und Abschlusskosten, die Servicekennzahlen und die Ablaufleistungen ein. Berücksichtigt werden dabei die Mittelwerte von zwölf Jahren, damit sich Schwankungen, die in einzelnen Jahren auftreten können, nicht zu sehr auf das Ergebnis auswirken.
Das „mmm“ für „langjährig hervorragende Leistungen“ erhielten bei der 18. Auflage des „m-Rating Deutscher Lebensversicherer“ die Debeka mit 83 Punkten (minus ein Punkt im Vergleich zum Vorjahr), die Europa (81 Punkte, plus drei), die Allianz (79 Punkte, plus fünf), die DEVK a.G. (79 Punkte, unverändert), die HUK-Coburg (79 Punkte, plus eins), Cosmos (78 Punkte, plus zwei), Asstel (75 Punkte, minus fünf) und die R+V (72 Punkte, minus drei). Während die Debeka den Spitzenplatz halten konnte, gab es auf den Rängen reichlich Veränderungen. Das gilt auch für die Unternehmen, die mit einem „mm“ (langfristig sehr gute Leistungen) ausgezeichnet wurden: Stuttgarter, Neue Leben, Volkswohl Bund, Hannoversche Leben, LVM, Süddeutsche, Öffentliche Braunschweig und Provinzial Leben Hannover. Weitere 17 Gesellschaften verdienten sich ein „m“ (langjährig gute Leistungen).
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