Lohnt sich die Unfallversicherung für Kinder?
Kinder und Vorsorge – dieses Thema beschäftigt Eltern immer wieder. Während besorgte Eltern für ihren Nachwuchs den maximalen Schutz wählen und dabei meist Opfer einer Überversicherung werden, genießt ein angemessener Rund-um-Schutz in anderen Familien kein großes Ansehen. Wo aber genau das Mittel zwischen diesen beiden Extremen liegt, bleibt dagegen oft unbeantwortet. Gerade bei Themen wie der Unfallversicherung scheiden sich die Geister.
Befürworter raten dringend zum Abschluss eines entsprechenden Vertrages für Kinder. Schließlich ist der Nachwuchs beim Spielen bekanntlich vielen Gefahren ausgesetzt. Neben Knochenbrüchen oder schweren Unfällen machen auch Zecken Kindern das Leben schwer. Kritiker verweisen dagegen auf die Familienversicherung und den Einschluss von Angehörigen in vielen Verträgen hin. Natürlich haben beide Parteien bis zu einem gewissen Grad recht.
Eine bestehende Unfallversicherung kann auch auf Kinder ausgedehnt werden. Damit lassen sich grundlegende Gefahren absichern. Allerdings lohnt sich vorher ein Blick in die Versicherungsbedingungen, da einige der altersspezifischen Risiken nur im Rahmen der Kinderunfallversicherung anerkannt werden. Hierzu gehört unter anderem das Verschlucken von gesundheitsschädlichen Substanzen. Ein weiterer Aspekt, auf den an dieser Stelle noch hingewiesen werden muss, betrifft die Folgen eines schweren Unfalls.
Hier leistet die klassische Unfallversicherung zwar im Rahmen von Gliedertaxe und Progression eine entsprechende Einmalzahlung, eine Rente wird dagegen erst ab 65 gewährt. Erst durch den Abschluss einer Zusatzversicherung erhalten auch Kinder eine lebenslange Rentenzahlung, mit welcher sich die finanziellen Langzeitfolgen eines Unfalls auffangen lassen. Eltern, die auch an die Zukunft ihrer Kinder denken, sollten sich zumindest den Abschluss dieser zusätzlichen Police überlegen, schließlich liegt noch ein ganzes Leben vor dem Nachwuchs.
Unfallversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
