Mediations-Tagung in Jena vom D.A.S.
Die D.A.S veranstaltete den Kongress “Die Zukunft der Mediation in Deutschland” am 15. und 16. Februar 2008 in Jena. Die D.A.S. hat als erstes deutsches Rechtsschutz-Versicherungsunternehmen eigene Mediatoren ausgebildet. Die Mehrheit der Bürger vertraut bei einem Rechtsstreit immer noch auf das normale Gerichtsverfahren mit am Ende stehendem Urteil. Wird der Richterspruch dann nicht den Erwartungen gerecht, so ist das für die Kläger meist sehr bedauerlich. Mediation bedeutet „Schlichten statt Richten“.
Neutrale Mediatoren sind in diesem freiwilligen Prozedere dazu da, die Streitparteien bei der Suche nach einer Lösung zu unterstützen und so im optimalen Fall beide Parteien zufrieden zu stellen. Schon seit Beginn der Mediatorenausbildung eigener Mitarbeiter durch die D.A.S. ist der Bedarf dieser Dienste von Rechtsschutzkunden der D.A.S. zusehend gestiegen. Für D.A.S.- Kunden ist diese Mediation gebührenfrei. In Jena gab es am 15. und 16. Februar dieses Jahres eine Fachtagung zur Zukunft der Mediation. Veranstalter waren das D.A.S. und die Friedrich-Schiller-Universität Jena. Tögel, Sprecher des Vorstandes der D.A.S. ist der Ansicht, dass die „Mediation das geeignete Mittel ist, um auf Streitparteien schon im Vorfeld eines gerichtlichen Verfahrens vermittelnd einwirken zu können. Deswegen versucht das D.A.S. aktiv in die einvernehmliche Streitschlichtung einzuwirken. Tögel hofft, dass dieses zeitgemäße Instrument in zivilrechtlichen Auseinandersetzungen mehr Akzeptanz in der Bevölkerung erfährt.”
Außerdem ist für Tögel Mediation ein weiteres Mittel, um D.A.S.-Kunden im Streitfall eine qualitativ hochwertige juristische Beratung und Betreuung zu offerierem. Die am besten geeigneten Einsatzgebiete für Mediatoren sind Konfrontationen im Zusammenhang mit Scheidungen und Trennungen, Nachbarschaftsstreitigkeiten als auch innerbetriebliche Probleme. Überdies kann die Mediation auch die Prozesskosten verringern. Dadurch, dass Mediatoren juristische Verfahren umgehen, bleiben Verfahrenskosten niedrig. So werden auch die Gerichte entlastet, die meist am Rande der Kapazitätsgrenze arbeiten.
