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Freitag, Mai 18, 2007

Mehrheit ist für private Pflegeversicherung

Lieber privat als Staat gilt bei der Mehrheit der Erwerbstätigen, wenn es um die Pflegeversicherung geht. Das hat eine Studie der Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“ ergeben, die sich schon länger für die private Vorsorge bei der Pflege stark macht und nun eine Bestätigung ihrer Haltung bezüglich der Pflegereform erhalten hat.

77 Prozent setzen danach eher auf eine kapitalgedeckte Vorsorge, statt in die gesetzliche Pflegeversicherung einzuzahlen. Von den Befragten waren nur 16 Prozent bereit, mehr für die staatliche Variante aufzubringen. Das Ergebnis der Umfrage hat kaum Unterschiede zwischen alten und neuen Bundesländern ergeben wohl aber beim Einkommen. Geringverdiener sind zwar auch mehrheitlich für den privaten Weg, aber nicht ganz so deutlich wie jene, die über 1500 Euro netto im Monat verdienen.

20 Euro darf die zusätzliche Vorsorge kosten. Die Bereitschaft, diesen Betrag in eine private Pflegeversicherung fließen zu lassen, ist im Westen mit 67 Prozent deutlich höher als im Osten, wo sich nur 56 Prozent mit 20 Euro einverstanden zeigten.

Posted by Andre on 05/18 at 10:12 AM
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