Mit Sammelbestellungen beim Kauf von Heizöl sparen
Bereits seit Wochen laufen bei den Lieferanten von Heizöl die Telefonverbindungen heiß. Weil an den internationalen Märkten die Preise für Rohöl und somit auch für Heizöl gefallen sind, zielen etliche Immobilieneigentümer darauf ab, ihre Öltanks wieder zu befüllen. Im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten steht der Preis für Heizöl äußerst niedrig, so dass jetzt sehr viele Menschen die Gelegenheit nutzen, vergleichsweise günstig Heizöl zu kaufen.
Bei der Bestellung des fossilen Brennstoffs verfahren inzwischen immer mehr Haushalte so, dass sie sich zusammenschließen und eine Sammelbestellung abgeben. Aufgrund der größeren Abnahmemenge, die hierdurch entsteht, ist es nämlich möglich den Grundpreis für das Heizöl zu senken. Beim Großteil der Sammelbesteller handelt es sich um Nachbarn. Dies ist nicht gerade verwunderlich, immerhin kennen sich die Leute und gleichzeitig entstehen keine oder nur geringe Zusatzkosten, weil das gesamte Heizöl direkt vor Ort oder zumindest in ein- und derselben Straße geliefert werden kann.
Die Durchführung von Sammelbestellungen lohnt sich: Wie das Nachrichtenmagazin „Stern“ auf seinem Onlineauftritt schreibt, beläuft sich die Kostenersparnis je nach Lieferant und Abnahmemenge auf einen Anteil von etwa 3 bis 5 Prozent. Für den einzelnen Besteller bedeutet dies, im Durchschnitt rund 100 Euro bei der Bestellung zu sparen.
Wer in keinem besonders guten Verhältnis zu seinem Nachbarn steht, befindet sich trotzdem in der Lage, weitere Interessenten für eine gemeinsame Sammelbestellung zu finden. Der „Stern“ verweist in seinem Artikel auf spezielle Plattformen im Web, wo sich Kaufinteressenten treffen und Sammelbestellungen vereinbaren können. Gleichzeitig bieten einige dieser Portale sogar spezielle Preisvergleiche an, mit deren Hilfe es möglich ist, den günstigsten Heizöllieferanten (unter der Berücksichtigung einer Sammelbestellung) aus der jeweiligen Region zu finden.
