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Dienstag, April 08, 2008

Modernisierungsmaßnahmen mit KfW-Darlehen finanzieren

Wie aus meinen vergangenen Blog-Posts hervorgeht, stellen Bauspardarlehen eine erstklassige Möglichkeit dar, um Modernisierungsmaßnahmen günstig zu finanzieren. Allerdings kommt die Aufnahme eines Bauspardarlehens nicht immer in Frage, beispielsweise dann nicht, wenn kein Bausparvertrag abgeschlossen wurde und das Darlehen unmittelbar benötigt wird. In solch einem Fall gilt es eine andere Lösung zu finden, um eine günstige Finanzierung der Modernisierungsmaßnahmen auf die Beine zu stellen.

Eine der möglichen Lösungen stellt die Aufnahme eines zinsverbilligten Förderdarlehens dar, wie es zum Beispiel von der KfW-Bank angeboten wird. Gerade für Modernisierungsvorhaben bietet die KfW-Bank gleich eine ganze Palette an Programmen. Die Aufnahme eines Förderdarlehens ist vor allem deshalb so interessant, weil der Zinssatz meist immer noch erheblich günstiger als bei anderen Banken ist.

Allerdings sind Förderdarlehen nur dann erhältlich, wenn der Antragsteller mit seinem Vorhaben ganz bestimmte Förderrichtlinien erfüllt. So werden zum Beispiel innerhalb des KfW-Programms „Wohnraum Modernisieren Öko Plus“ ausschließlich Maßnahmen gefördert, die zur Verringerung des Energiebedarfs der Immobilie beitragen. Hierbei kann es sich zum Beispiel um die Anbringung einer Außendämmung handeln. Andere Modernisierungsmaßnahmen können über das KfW-Programm „Wohnraum Modernisieren Standard“ finanziert werden, wobei dieses Programm einen weniger attraktiven Zinssatz bietet.

Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass man bei der Aufnahme von Immobiliendarlehen keinesfalls nur auf die Höhe des Zinssatzes achten sollte. Gerade bei den KfW-Darlehen gilt es ein passendes Tilgungskonzept zu entwickeln. Es ist nämlich so, dass die meisten Programme ein oder sogar mehrere tilgungsfreie Anlaufjahre vorsehen. Dadurch wird zwar die monatliche Belastung in der Anfangsphase verringert, die Laufzeit bzw. die Restschuld am Ende der Laufzeit jedoch erhöht. Folglich gilt es genau zu überlegen, in welchem Rahmen man während der tilgungsfreien Anlaufjahre Kapital sparen kann, um dieses später als Sondertilgung einzubringen. Auf diese Weise lässt sich neben der Restschuld auch die spätere Zinsbelastung verringern.

Posted by Jochen on 04/08 at 03:33 PM
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