Nach dem Hochwasser: Gut wenn die Hausratversicherung zahlt
Aufgrund sehr starker und anhaltender Regenfälle kam es Mitte der vergangenen Woche in Teilen Bayerns sowie auch im Norden Österreichs zu schlimmen Überschwemmungen. In einigen Ortschaften waren die Fluten, die aus den Regenfällen resultierten, so stark, dass ganze Straßen meterhoch überspült wurden. Für die Eigentümer und Mieter der betroffenen Häuser bleibt dies natürlich nicht ohne Folgen: Gegen solch immens große Wassermengen kann man auf Dauer nicht ankämpfen – die Schäden, die am Gebäude sowie auch im Gebäude bzw. am Hausrat entstehen können, sind natürlich gewaltig.
Wer in solch einem Fall nicht ausreichend versichert ist, könnte vor einem großen Problem stehen: Nicht nur die Reparaturarbeiten, die am Gebäude durchgeführt werden müssen, können sich auf einen immens hohen Betrag belaufen: Auch der Wert des eigenen Hausrats darf nicht unterschätzt werden. Sollte dieser durch Hochwasser größtenteils beschädigt und unbrauchbar werden, fallen immense Zusatzkosten an.
Die meisten Leute sind sich gar nicht der Tatsache bewusst, auf welchen Wert sich ihr Hausrat beläuft, den sie über viele Jahre hinweg zusammengetragen haben. Sollte kein Versicherungsschutz bestehen, so müssen sämtliche Neuanschaffungen aus eigener Tasche bezahlt werden.
Im Zusammenhang mit dem Thema Hochwasser ist anzumerken, dass es sich hierbei um ein Risiko handelt, das etliche Versicherer ausschließen bzw. in bestimmten Regionen nicht versichern. Allerdings dürfte ein großer Teil betroffenen Glück gehabt haben: Einige der Regionen zählten bisher nicht zu den gefährdeten Regionen, so dass viele Versicherungsnehmer mit einer Regulierung rechnen können. Wobei natürlich darauf zu hoffen ist, dass bei Vertragsabschluss eine ausreichende Versicherungssumme festgelegt wurde.
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