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Mittwoch, Februar 04, 2009

Narrensicher in den Fasching

Jetzt geht es wieder los: Prunksitzungen, Feiern und Feten im Zeichen des Fasching stehen (fast) allerorten auf dem Programm. Es wird geschunkelt, gesungen und gelacht. Problematisch wird es, wenn der Spaß in Ärger umschlägt. Dazu reicht schon ein kleines Missgeschick, das zudem noch teuer kommen kann, wenn man nicht richtig versichert ist. Welche Policen im Karneval wichtig sind und auf was man achten sollte, verrät der Bund der Versicherten in einer aktuellen Pressemitteilung.

Die private Haftpflichtversicherung steht dabei ganz klar an erster Stelle. Das gilt nicht nur für die wenigen Wochen, in denen rote Clownsnasen und Cowboyhüte das Bild in den Festsälen und entlang der Rosenmontagsumzüge bestimmen, sondern das ganze Jahr über. Die Versicherung kommt für die Schäden auf, die man selbst verursacht hat. Ob nun ein Glas Rotwein auf den teuren Teppich fällt, die Zigarette Brandflecken auf dem Eichentisch hinterlässt oder das geliehene Kostüm ramponiert wird. Solange man nicht aus Vorsatz handelt, begleicht die Assekuranz die Rechnung. Deshalb sollte man sich von Schlägereien tunlichst fernhalten statt mitzumischen. In solchen Fällen haben Richter in der Vergangenheit meistens auf vorsätzliches Handeln entschieden. Hundebesitzer sollten neben ihrer eigenen Privathaftpflichtpolice auch eine Tierhalterhaftpflichtversicherung haben, wenn sie Bello oder Waldi mit ins Getümmel nehmen. Fühlt sich der Vierbeiner im Trubel bedrängt und beißt zu, wird es sonst teuer.

Empfindlich ans Portmonee geht es auch all jenen, die meinen, sich zu Karneval betrunken hinters Steuer setzen zu müssen. Allen Warnungen zum Trotz, die gerade zum Fasching kaum zu übersehen und zu überhören sind, kassiert die Polizei Jahr für Jahr wieder Führerscheine ein. Kracht es und wird die absolute Fahruntüchtigkeit festgestellt, bleibt selbst die Vollkaskoversicherung außen vor. Der Kfz-Versicherer kümmert sich zwar um den Schaden des Unfallgegners, wird aufgrund der Trunkenheitsklausel allerdings die Hand aufhalten und 5.000 Euro vom Kunden verlangen. Der Bund der Versicherten formuliert daher ganz treffend: „Nur echte Narren fahren betrunken Auto.“

Posted by Andre on 02/04 at 08:30 AM
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