Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Dienstag, Februar 03, 2009

Pelletheizung liegt bei Bauherren sehr im Trend

Sowohl bei der Bauplanung als auch bei der Immobilienmodernisierung steht für immer mehr Menschen fest, dass sie bei der Heizungsanlage nicht mehr dazu bereit sind, auf fossile Brennstoffe zu setzen. Gleich mehrere Faktoren machen Gas- und Ölheizungen sehr unattraktiv, wie zum Beispiel eine hohe Abhängigkeit von den Mineralölkonzernen, starke Preisschwankungen beim Brennstoff sowie ein hoher Schadstoffausstoß. Da wundert es niemanden, dass alternative Brennstoffe wie Holzpellets stark an Attraktivität gewonnen haben.

Für etliche Bauherren und Immobilieneigentümer steht fest, dass es sich bei der nächsten Heizung um eine Pelletheizung handeln soll. Zudem raten auch immer mehr Heizungsbauer zu dieser Technik: Das Interesse hat insbesondere im vergangenen Jahr stark zugenommen. Zwar sind diese Heizungen in der Anschaffung noch relativ teuer, doch niedrigere Ausgaben für Brennstoffe sowie eine staatliche Förderung machen den Erwerb dennoch sehr erstrebenswert.

Doch nun schlagen Forstexperten Alarm. In der vergangenen Woche war auf „Spiegel Online“ ein Interview mit einem früheren Forstbeamten und heute selbständigen Berater zu lesen. Der Experte zeigt sich über das gestiegene Interesse an Pelletheizungen nicht sehr begeistert. Aufgrund der massiven Investitionen in Pelletheizungen sei der Bedarf an Holzpellets so sehr gestiegen, dass neue Wege der Rohstoffbeschaffung einschlagen werden müssen. Üblicherweise werden die Pellets aus Holzabfällen wie Späne und Sägemehl hergestellt. Allerdings ist die Nachfrage inzwischen so groß, dass zusätzlich abgeholzt werden muss.

Der Experte prophezeit Schäden für den Wald, die sich auf lange Sicht an uns rächen werden. Vor allem der radikale Holzschlag wird von ihm kritisiert, weil hierbei der Wald zu Schaden kommt und sich nur langsam erholen kann – Versorgungsengpässe in der Zukunft können nicht ausgeschlossen werden. Dennoch rät auch der Forstexperte zur Pelletheizung – allerdings nur in Verbindung mit einer guten Hausdämmung (Vollwärmeschutz) sowie einer Solarthermieanlage. Auf diese Weise lässt sich nämlich der Energiebedarf so weit senken, dass nur noch vergleichsweise wenige Pellets verheizt werden müssen.

Posted by Jochen on 02/03 at 07:10 AM
Immobilien • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?