Photovoltaikanlagen erleben starken Preisrückgang
Sehr viele Eigenheimbesitzer interessieren sich bereits seit Jahren für den Betrieb von Solaranlagen. Für die Idee, eigenen Solarstrom zu erzeugen, können sich viele Leute begeistern. Dies verwundert nicht, schließlich sprechen gleich mehrere Gründe dafür: Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dank der staatlich garantierten Einspeisevergütung gute Einnahmen erzielen zu können. Gleichzeitig ist es möglich, sauberen Strom zu produzieren und somit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten.
Trotz Interesse ist die Zurückhaltung bei vielen Leuten sehr groß. Grund sind die Kosten, die mit der Anschaffung einer Photovoltaikanlage in Verbindung stehen: Seit Jahren galten die Module als sehr kostspielig und haben im Preis nicht nachgegeben – zumindest nicht bis zum Herbst des vergangenen Jahres. Seitdem die Finanzkrise Deutschland erreicht hat, sind die Preise für Solarmodule deutlich zurückgegangen. Das Problem sind die hohen Überkapazitäten, die von den Herstellern aufgebaut wurden. So gut wie alle Solarunternehmen sitzen auf sehr großen Lagerbeständen und können ihre Produkte einfach nicht abverkaufen. Das Überangebot hat zu einem spürbaren Preisrückgang geführt. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus Online“ berichtet, sind die Preise / Anschaffungskosten für Photovoltaikanlagen seit Herbst letzten Jahres um ca. 30 Prozent gefallen.
Ein solch deutlicher Preisrückgang eröffnet Interessenten ganz neue Möglichkeiten. Auch wenn der Staat die Einspeisevergütung zuletzt gesenkt hat und mit neu in Betrieb genommenen Anlagen nicht mehr ganz so hohe Einnahmen erzielt werden können, lohnt sich die Anschaffung: Die günstigen Solarpaneele ermöglichen weiterhin die Erzielung sehr attraktiver Renditen. Bei einer guten Positionierung auf dem Dach kann die Amortisationsgrenze bereits in zehn Jahren erreicht sein.
