Policen für Jecken
Am Rosenmontag werden in den Karnevalshochburgen – und selbst in den kleineren Orten – wieder tausende Närrinnen und Narren an den Straßen stehen. Den einen geht’s um die Bonbons. Den anderen einfach nur um den Spaß an der Freud. Wichtig dabei ist nur: Gut versichert feiert es sich besser. Das gilt für die Zuschauer bei den Umzügen mit den bunten Festwagen ebenso wie für die Veranstalter und beteiligten Gruppen. Daran erinnert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und verweist auf die vielen Unfälle am Rosenmontag, bei denen sowohl Personen- als auch Sachschäden zu beklagen sind.
Für alle, die am Straßenrand mitfeiern, reicht die private Haftpflichtversicherung. Sie gehört zu den Versicherungen, die jeder haben sollte. Daran erinnern die Verbraucherzentralen und der Bund der Versicherten schon seit Jahr und Tag. Denn nicht nur während der Zeit vom 11.11. bis zum Aschermittwoch, sondern das ganze Jahr über ist man nicht davor gefeit, doch einmal aus Unachtsamkeit einen Schaden zu verursachen. Für die Kosten kommt dann die Privathaftpflicht auf, beispielsweise wenn der Cowboy dem Zigeunermädchen mit der Zigarette ein Loch ins Kostüm brennt.
Den Festkomitees, die für die Umzüge verantwortlich sind, sie überwachen und leiten, legt der GDV eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung ans Herz, um sich zusätzlich abzusichern. Für die Gruppen, die entweder auf einem der Wagen oder zu Fuß am Rosenmontag aktiv sind, gibt es die Vereins- und Gruppenunfall-Haftpflicht. Falls sich auch Reiter beteiligen, gehört in ihr Portfolio die Tierhalter-Haftpflichtversicherung, sollte das Pferd austreten und dabei jemanden verletzen.
