Private Unfallversicherung als Eigenvorsorge für Freizeitsportler
Der erste Schnee liegt bereits in den Bergen und lockt Skifahrer auf die Pisten. Dass aus dem Spaß auch ganz schnell Ernst werden kann, sollte dabei nicht vergessen werden. Unfälle gehören in den Skigebieten und auf den meisten Sportplätzen fast schon zum Alltag. Laut Statistik verunglückt in Deutschland alle vier Sekunden jemand, zu 70 Prozent in der Freizeit. Wenn es bei ein paar leichten Blessuren bleibt, kann man aufatmen. Anderenfalls kommt es auf den richtigen Versicherungsschutz an, um zumindest die finanzielle Belastung in Grenzen zu halten. Da die gesetzliche Unfallversicherung bei Freizeitunfällen außen vor bleibt, sollten vor allem Sportler mit einer privaten Unfallpolice vorsorgen.
Hans-Jürgen Holstiege, Leiter der Sparte Unfallversicherungen der Hamburg-Mannheimer, kennt sich in diesem Bereich aus. „Aktiv zu sein und sich sportlich zu betätigen, tut jedem Menschen gut. Kommt es dabei jedoch zu einer schweren Unfallverletzung, kann dies das ganze Leben verändern. Eventuelle Einkommensverluste bis hin zur Erwerbsunfähigkeit können die Folge sein“, erklärt er in einer Pressemitteilung des Unternehmens und rät daher zu einer privaten Unfallversicherung.
Bei der Hamburg-Mannheimer nennt sich das Produkt „Kaiser-Unfallschutz“. Die Versicherungsleistungen umfassen nicht nur die finanzielle Unterstützung nach einem Unfall, sondern auch sogenannte Assistance Pakete. Zur Wahl stehen „ReHaHilfe”, mit der Reha-Maßnahmen finanziert werden, und „AktivHilfe“, die unter anderem eine Haushaltshilfe und Fahrdienste einschließt. Entscheidend ist jedoch, dass eine ausreichend hohe Versicherungssumme vereinbart wird. Diejenigen, die schon eine Unfallversicherung haben, sind laut einer Studie übrigens zu 88 Prozent rundum zufrieden mit ihrer Police.
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