Punkte sammeln bei Direct Line
Wenn die nette Dame an der Kasse fragt, „sammeln Sie Punkte?“, greifen die meisten mittlerweile zu. Bonusprogramme sind in und fast jedes Kaufhaus und jeder Supermarkt macht mit. Ob die Daten für die direkte Kundenansprache genutzt werden und man plötzlich in Werbung versinkt, stört die wenigsten. Hauptsache, Punkte sammeln und Prämien einheimsen. Mit von der Partie ist jetzt auch der Direktversicherer Direct Line. Das zur Royal Bank of Scotland gehörende Unternehmen kooperiert ab April mit Payback, dem größten Bonusprogramm in Deutschland.
Kunden, die sich für eine der Versicherungen entscheiden, ob nun Auto, Motorrad, Haftpflicht oder Rechtsschutz, werden mit Payback-Punkten belohnt. Das Unternehmen sieht die Zusammenarbeit als Mehrwert für den Kunden. Auf der eigenen Habenseite verbucht Direct Line eine Steigerung des Bekanntheitsgrades. Zudem erhofft sich der Versicherer, noch besser auf die Wünsche der Kunden eingehen zu können. Payback, mit rund 96 Millionen Direktmailings im Jahr die größte Kommunikationsplatzform Deutschlands, gilt dabei als idealer Partner. Bereits zuvor hatte sich Direct Line mit Aral, der readybank, Vodafone und den Marriott Hotels zusammengetan.
Profitieren wird das Versicherungsunternehmen vor allem durch die sehr starke Verbreitung von Payback. 61 Prozent der deutschen Haushalte sind im Besitz einer Sammelkarte. Dass der Name zudem im Duden auftaucht, spricht für sich. Payback wird allerdings nichts mit dem Versicherungsgeschäft zu tun haben. Die gesamte Abwicklung, vom Antrag über die Bearbeitung bis zum Abschluss liegt in den Händen von Direct Line, das in Deutschland seit 2002 aktiv ist.
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