Rentenversicherung: Früher Vogel fängt den Wurm
Die private Vorsorge für den Ruhestand gewinnt zunehmend an Bedeutung: Experten gehen davon aus, dass die heute junge Generation auch bei einer Einzahlungsdauer von 46 Jahren nur ein Drittel der letzten Bruttobezüge aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten wird – zu wenig, um einen sorgenfreien und der wirtschaftlichen Lebensleistung angemessenen Lebensabend zu verbringen. Gerade wer heute jung ist, muss sich aber um sein Wohlergehen nach dem Erwerbsleben nicht sorgen - wenn rechtzeitig mit geeigneten Bemühungen um den Aufbau einer Privatrente begonnen wird.
Wer im Alter von 25 Jahren beginnt, monatlich 100 Euro in eine fondsgebundene Rentenversicherung zu investieren, die einen durchschnittlichen jährlichen Ertrag in Höhe von acht Prozent erwirtschaftet, kann sich mit 65 Jahren über einen Kapitalstock von rund 325.000 Euro vor Steuern freuen. Aus diesen Mitteln sich lässt bequem eine Zusatzrente generieren, mit der die Versorgungslücke des gesetzlichen Systems überbrückt werden kann.
Ein rechtzeitiger Beginn privater Maßnahmen zur Alterssicherung ist dabei von außerordentlich großer Bedeutung. Experten betonen immer wieder, dass mit der Zeitspanne, die ohne Bemühungen verrinnt, der Anteil des verfügbaren Einkommens, der zur Deckung des Lebensstandards im Alter notwendig ist, stets wächst. Wer erst mit 35 Jahren beginnt, muss, um den oben dargestellten Betrag zu erwirtschaften, bereits rund 230 Euro monatlich aufbringen. Beginnt der private Vermögensaufbau erst im Alter von 45 Jahren, fällt die notwendige Sparleistung geradezu dramatisch hoch aus: Rund 560 Euro monatlich müssen abgezweigt und in einer private Rentenversicherung eingezahlt werden – für die meisten Durchschnittsverdiener eine nicht zu tragende Last.
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