Rote Karte für Viren & Co.
Bakterien, Viren oder Pilze warten nur darauf, unseren Körper anzugreifen. Fehlen Hygiene oder wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge, haben diese Erreger leichtes Spiel: Sie infizieren uns. Dann muss sofort unsere körpereigene Abwehr eingreifen: Eine ganze Armada weißer Blutkörperchen nimmt den Kampf gegen die Eindringlinge auf. Allerdings brauchen wir dazu ein völlig intaktes Immunsystem.
Infektionen weltweit im Vormarsch
Infektionskrankheiten erschüttern die Menschen in allen Regionen. Fakten machen das ganze Ausmaß dieser Entwicklung deutlich: Die Zahl der Infektionsfälle steigt weltweit. Durch Bakterien, Viren oder Pilze ausgelöste Erkrankungen stehen deshalb als Todesursache auf dem ersten Platz. Jährlich sterben daran 17 Millionen Menschen, die meisten davon leben in den so genannten Entwicklungsländern.
Im Gegensatz zu vielen afrikanischen oder asiatischen Staaten ist Deutschland medizinisch sehr gut versorgt. Doch bei genauem Hinsehen springen auch hier bedenkliche Zahlen ins Auge: Gut unterrichtete Fachkreise schätzen nämlich, dass sich jedes Jahr 900.000 Krankenhauspatienten durch Bakterien anstecken. Die Patienten erleiden so meist noch Lungen- oder Harnwegsentzündungen, die ihre Genesung und den Tag der Entlassung hinauszögern.
Deutsche Impfmoral braucht Nachhilfe
Regelmäßige Impfungen gehören seit langem zum wichtigen Standard deutscher Gesundheitsversorgung. Wie Untersuchungen des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin ergaben, braucht die Impfmoral in unserem Lande allerdings ein paar Nachhilfestunden. Die Zahl der Masernerkrankungen hat sich 2006 gegenüber dem Vorjahr nämlich sogar verdreifacht. Die Ursache dafür liegt in den sehr mangelhaft eingehaltenen Vorsorgeimpfungen, so Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts. Offenbar vernachlässigen also viele Eltern diesen grundlegenden Schutz ihrer Kinder. Denn sie lassen zwar ihr Kind im Alter von 12 bis 15 Monaten kombiniert gegen Masern, Mumps und Röteln impfen, verzichten dann aber meistens auf die Nachimpfung vor der Einschulung. Verschärfend kommt hinzu, dass Masern eine hochansteckende Viruserkrankung sind. Um angesteckt zu werden, genügen feinste infizierte Tröpfchen, die beim Niesen oder Husten in die Atemluft gelangen.
Fernreisen und Handel fordern Opfer
Im Jahr 2006 reisten mehr als 78 Millionen Menschen von deutschen Flughäfen ins Ausland. Fernreisen sind dabei besonders beliebt: Thailand, Indonesien, Australien, die USA oder auch afrikanische Staaten stehen als Urlaubsziele ganz oben. Doch die schönste Zeit des Jahres endet für die Touristen manchmal auf dem Krankenbett. Schon ein verdorbenes Lebensmittel genügt, um zum Beispiel eine Salmonellenerkrankung, Hepatitis A oder Paratyphus zu bekommen. Die bei uns am häufigsten eingeschleppte Viruserkrankung ist allerdings Malaria. Bis zu 1.000 Fälle pro Jahr zählt das Robert Koch-Institut.
Aber nicht nur Urlaubsreisen erhöhen die Zunahme an Erregern in Deutschland. Auch das Netz weltweiter Wirtschaftsbeziehungen mit regelmäßigen Handelskontakten trägt dazu bei, ebenso wie die wachsende Zahl an Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Auf schnellen und interkontinentalen Verkehrswegen gelangen heute gefährliche Infektionskrankheiten in wenigen Stunden um den Globus. Experten halten es beispielsweise für durchaus realistisch, dass sich die leicht übertragbaren Grippeviren auf diesem Weg über die ganze Welt ausbreiten und zu einer Epidemie führen.
Wunderwaffe verfehlt ihr Ziel
Wer sein Immunsystem gut pflegt, bleibt meistens vor Ansteckungen verschont. Kommt es trotzdem zu einer Erkrankung, hilft nur eine rasche ärztliche Versorgung. Seit den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts galten dabei Antibiotika als wirksamste Waffe. Doch sie verliert ihre Durchschlagskraft: Einerseits setzen nämlich Mediziner dieses Mittel zu häufig ein, andererseits nehmen wir es über die Nahrungskette mit landwirtschaftlichen Produkten regelmäßig zu uns. Bei der Masthaltung von Nutztieren werden dem Futter bekanntlich gerne Antibiotika zugesetzt, um schnelleres Wachstum und so eine vorgezogene Schlachtung zu erreichen. Aus diesen Gründen wirken antibiotische Stoffe im Ernstfall manchmal nur sehr unzureichend. Außerdem reagieren einige Krankheitserreger bereits dagegen resistent, wie zum Beispiel Grippe-Viren und Tuberkulose-Bakterien. Die letzteren nisten sich vorwiegend bei Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem ein. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO treten jährlich weltweit acht Millionen Krankheitsfälle auf. Zwei Millionen Menschen sterben daran.
Auch in deutschen Krankenhäusern werden widerstandsfähige Mikroorganismen zum täglichen Problem. Obwohl die Schwertspitzen der Antibiotika in wichtigen Bereichen allmählich abstumpfen, wird es im ambulanten Sektor weiterhin eingesetzt. Solange jedoch in den Forschungslabors die Rätsel um resistente Erreger noch ungelöst bleiben, haben Ärzte und medizinisches Personal keine besseren Alternativen. Dabei ist den Medizinern bekannt, dass alle Arten von Antibiotika das Abwehrsystem der Patienten schwächen.
Kolloidales Silber
Die dargestellten Tatsachen zeigen, dass wir eigene gesundheitliche Vorsorge nicht nur notwendig brauchen, sondern darüberhinaus lernen müssen, sie als überlebenswichtig zu begreifen und umzusetzen. Ohne gesundes Immunsystem halten Viren & Co. allerdings auch weiterhin alle Trümpfe in der Hand. Mediziner empfehlen deshalb kolloidales Silber, um das Abwehrsystem zu stärken und jede Art von Erregern rasch abzutöten.
