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Mittwoch, Februar 18, 2009

Senioren als Zielgruppe- nicht nur Versicherungsbereich

Ältere Menschen hegen den Wunsch unabhängig zu sein, sie möchten mitentscheiden und sie haben exakte Vorstellungen von dem, was sie möchten. Das ist auch bei Produkten und Dienstleistungen der Fall. Allerdings ist es im Laufe des rasanten, demographischen Wandels nicht zu einer genügenden Veränderung des Angebots für sie gekommen und deswegen müssen sie vor allem für Gesundheit und Pflege häufig sehr hohe Preise zahlen. Tatsache ist, dass der Markt für Seniorinnen und Senioren ein großes Potenzial hat, der Wirtschaft neue, vielfältige Möglichkeiten bieten könnte und dabei noch neue Arbeitsplätze schafft. Aus diesem Grunde hat die Bundesregierung das Initiativprogramm „Wirtschaftsfaktor Alter“ initiiert. Es verbindet Senioren- und Wirtschaftspolitik und will dabei Impulse geben. Das Programm soll als eine Art Initialwirkung für den Markt in Bezug auf die älteren Verbraucher wirken.
Die Bundesregierung möchte aktiv helfen, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern. Darüber hinaus ist es wichtig, Firmen für die aussichtsreichen Potenziale des Marktes für generationengerechte Dienstleistungen und Produkte zu interessieren. In einer repräsentativen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung konnte ermittelt werden, dass schon jeder dritte Euro von älteren Menschen ausgegeben wird. Auch soll das Programm dazu beitragen, neue Impulse für Innovationen zu geben.
Die demographische Entwicklung in Deutschland ist ziemlich eindeutig, in Zukunft werden die Menschen immer länger leben. Bisher ist Deutschland in noch keinem Bereich dafür ausreichend vorbereitet. Senioren sind heutzutage zwar fitter und aktiver als früher, was unter anderem wegen der verbesserten medizinischen Versorgung der Fall ist, trotzdem werden sie von Firmen und Dienstleistern schlechter behandelt. Und das, obwohl es in Zeiten der Wirtschaftskrise durchaus lohnenswert sein könnte, für die speziellen Bedürfnisse der älteren Verbraucher interessante Angebote und Produkte zu lancieren.
Senioren wären dazu in der Lage in einer möglichen Rezession den Rückhalt für die Wirtschaft darzustellen. Grund dafür ist, dass es heutzutage vielmehr die älteren Verbraucher sind, die Geld ausgeben können und die auch zahlenmäßig überlegen sind. Laut Umfragen liegt derzeitig das frei verfügbare Einkommen der Generation über 60 bei mehr als 100 Milliarden EURO pro Jahr und diese Zahl wird weiter steigen. Somit ist die Finanzkraft vorhanden, problematisch ist jedoch, dass es nur vereinzelte Produktentwicklungen gibt, die dieses Kaufinteresse wecken könnten. Die Wirtschaft ist bisher zu wenig auf die individuellen Bedürfnisse der Senioren ausgerichtet und so fühlen sich die älteren Konsumenten als Zielgruppe nur wenig Ernst genommen. Die Wirtschaft muss sich auf diesen Zukunftsmarkt einstellen, um die Potenziale ausschöpfen zu können.
Im Gebiet der Versicherungen ist dieses Potenzial schon vor mehreren Jahren entdeckt worden und so sind nach und nach immer bessere Versicherungslösungen speziell an Senioren angepasst geschaffen worden.
Die Senioren- Assistance ist auch aufgrund des demographischen Wandels weiterhin sehr gefragt. Die Bereitschaft für diese Assistance- Leistung mehr zu bezahlen ist aus diesem Grunde auch sehr groß. 41 Prozent der Bundesbürger würden mindestens 15 EURO mehr im Jahr für eine solche Leistung hinnehmen.
Zum Beispiel ist bei 77 Prozent der über 50-Jährigen Offerten ihrer Versicherungs- Gesellschaft in allen Bereichen mehr als nur erwünscht. Insbesondere interessieren sich die über 65- jährigen Kunden für das Gebiet der Senioren- Assistance, hier sind 72 Prozent, die genauere Informationen zu allen relevanten Themen erhalten möchten.
Und so ist es gekommen, dass immer öfter spezielle Unfallversicherungen für Senioren angeboten werden, die mit Assistance- Leistungen werben. Die Mehrheit der Versicherungsgesellschaften bemüht sich bei diesen Angeboten der Kooperation mit populären Hilfsorganisationen. Eine spezielle Variante sind also „Senioren-Unfallversicherungen“ mit sogenannten Assistance-Leistungen. Die Senioren- Unfallversicherung mit Assistance- Leistungen ist eine Verbindung aus privater Unfallversicherung und Dienstleistungen in der häuslichen Betreuung oder bei Pflegeleistungen. Dabei ist es eine Aufgabe der Versicherung sich für die Kunden, um spezielle Dienste zu kümmern. Zu diesen speziellen Diensten gehören Hilfsleistungen wie Menüservice, Erledigung von Einkäufen, Begleitung bei Arzt- und Behördengängen, Unterbringung von Haustieren, Gartenpflege und Schneeräumdienst, Wäscheservice oder auch ein Hausnotruf.
Das scheint insbesondere für allein stehende ältere Menschen Interesse zu wecken, schließlich sind sie diejenigen, die niemanden haben, der sich um sie kümmern kann, falls sie einmal längere Zeit ans Bett gebunden sein sollten. Sehr wichtig dabei ist es jedoch, das Kleingedruckte zu lesen. Nicht jede Versicherung zahlt für diese Leistungen, einige vermitteln sie lediglich. Die Kosten muss der Versicherungsnehmer dann selbst bezahlen. Auch sollte jeder, der diese Leistungen will, darauf achten, dass die Versicherung auch bei beispielweise einem Knochenbruch tatsächlich zahlt, egal, ob dieser auf einem Unfall beruht oder nicht. Bei manchen Versicherungen ist außerdem eine Leistung bei einem Unfall nach einem Herzinfarkt und Schlaganfall vorgesehen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass beinahe alle Versicherungsunternehmen einen Zuschlag von 20 Prozent oder sogar mehr auf die Beiträge der „normalen“ Unfallversicherung aufschlagen und dabei noch die Progression streichen. Die Progression ist sehr entscheidend, da sie dafür Sorge trägt, dass die Auszahlung der Versicherungsleistung je nach Invaliditätsgrad überproportional steigt. In einem Beispielsfall hieße dies, dass sollte die Versicherungssumme 100 000 Euro mit einer Progression von 225 Prozent betragen, bei Vollinvalidität 225 000 Euro ausgezahlt werden würden. Da diese Versicherungen mit Assistance-Leistungen in aller Regel also nicht sehr preiswert sind, kann es durchaus lohnenswert sein, einmal durchzurechnen, was solche Hilfsleistungen kosten, falls man sie auf eigene Rechnung bucht.
Die WÜBA Versicherungen war eine der ersten Versicherungen, die auf diesen Wandel reagierte. Bei älteren Menschen ist oft in Bezug auf Versicherungen, wie Unfallversicherungen, nicht die finanzielle Seite das Problem, sondern sie sind in solchen Situationen in der Regel hilflos, da sie die Regelung alltäglicher Abläufe überfordert. Diesem wachsenden Hilfebedürfnis trägt die WÜBA Unfallversicherung Rechnung. Diese Versicherung bietet neben den gewöhnlichen Inhalten noch einige weitere interessante Leistungen, insbesondere für Ältere. Zusätzlich zu den bestehenden Assistance- Dienstleistungen für alle Versicherten bekommen Personen ab dem 65. Lebensjahr beitragsfrei nach einem Unfall Hilfeleistungen bei der Organisation von diversen Alltagssituationen. Dazu gehören unter anderem ein Menü-Service, der die verletzte Person täglich mit warmen Essen versorgt, die Reinigung der Wohnung und Wäsche, die Erledigung der Einkäufe und Besorgungen, Hilfe bei Arzt-, Bank- und Behördengängen wie auch Arzneimittelbesorgung, Hilfe bei der Körperpflege und Nahrungsaufnahme, die eventuelle Haustierbetreuung, Gartenpflege und Schneeräumdienst und auch die Installation eines Hausnotrufs, wobei eine Rufzentrale 24 Stunden erreichbar ist.

Posted by Saskia on 02/18 at 11:28 PM
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