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Donnerstag, April 12, 2007

Senioren schließen vielfach unnötige Versicherungen ab

Versicherungsschutz sollte in jedem Alter bestehen. Wie umfangreich dieser Schutz, muss jeder selbst entscheiden. Viele übertreiben es gerne und haben in ihren Aktenordner Policen schlummern, die von Experten gerne als „Renditegrab“ bezeichnet werden. Gerade bei Senioren fruchten die wohlklingenden Versprechen und die Warnungen der Versicherungsvertreter, dass im Alter mit wesentlich mehr Risiken zu rechnen sei.

Dass der Versicherungsschutz der Lebenssituation und damit dem Alter entsprechen sollte, daran lassen auch der Bund der Versicherten und die Verbraucherzentralen keinen Zweifel. Sie raten allerdings dazu, sich genau zu überlegen, welche Versicherung abgeschlossen wird. Oberste Priorität sollten demnach alle die Existenz bedrohenden Risiken haben. Und dazu gehört, auch wenn manche es für übertrieben halten, die private Haftpflichtversicherung. Viele ältere Menschen verzichten auf diesen elementaren Schutz, haben aber stattdessen mehrere Sterbegeldversicherungen oder eine Zahnersatzversicherung.

Von den speziell für Senioren angebotenen Versicherungspaketen halten die Verbraucherschützer wenig. Einiges sei unnötig, manches verschlinge nur Geld und böte nicht die Leistungen, die nötig wäre. Als durchaus sinnvoll stufen sie hingegen eine Pflegezusatzversicherung ein. Für den Fall, dass ein teurer Pflegeheimplatz nötig wird, bietet sie nicht nur den Versicherten, sondern auch den Angehörigen finanzielle Sicherheit.

Posted by Andre on 04/12 at 01:50 PM
Versicherungen • Kommentar(e): (1) • Trackbacks (0) • Permalink
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Generell kann man jedoch Versicherungspakete für Senioren nicht verurteilen. Zu große Unterschiede gibt es hier von Gesellschaft zu Gesellschaft.

Dabei gibt es auch viele sinnvolle Pakete, welche lediglich die Privathaftpflicht, eine Hausrat, sowie Kfz-Versicherung beinhalten. Da dies jedoch im Paket angeboten wird, sind “Mengenrabatte” seitens der Versicherungsgesellschaften möglich. Sicherlich sollten solche Produkte inhaltlich genauer geprüft werden, aber diese direkt zu verurteilen, halte ich von Verbraucherschützern gerade unter Kostengesichtspunkten für fahrlässig.

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