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Donnerstag, April 17, 2008

Sicher durch den Hausputz

Kittelschürze, Staubwedel und Wischmopp regieren derzeit in vielen deutschen Haushalten. Die Zeit für den Frühjahrsputz ist angebrochen. Gardinen werden gewaschen, Schränke und Regale ausgeräumt, die Küchenfronten gewienert – es gibt viel zu tun. Die Sicherheit sollte dabei Vorrang haben. Tipps dazu hat jetzt die AXA Versicherung veröffentlicht. Denn die meisten Unfälle passieren nach wie vor im häuslichen Umfeld. Im schlimmsten Fall enden sie in dauerhaften körperlichen Beeinträchtigungen. Der Staat greift finanziell, wenn überhaupt, nur minimal unter die Arme. Selbst mit einer privaten Unfallversicherung vorzusorgen, ist der beste Weg.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, gibt eine Reihe von Vorsichtsmaßnahmen, die man treffen sollte. Sie zu beherzigen ist nicht sonderlich schwer.

  • Statt in Schlappen, Flip Flops oder gar hochhackigen Pumps ans Werk zu gehen, wird zu festem Schuhwerk geraten.
  • Auch wenn es bequemer ist: Mit zu weiten Hosen und Pullovern bleibt man sehr schnell irgendwo hängen.
  • Eine standsichere und stabile Leiter ist Pflicht, wenn es hoch hinaus geht. Bücher, Drehstühle oder der Badewannenrand eignen sich für diese Zwecke nicht sonderlich gut.
  • Damit niemand stolpert, gehören die Putzutensilien nach der Arbeit wieder in Abstellraum oder den Keller.
  • Auf Böden, die frisch gewischt sind, rutscht man leicht aus. Besser, man wartet, bis alles abgetrocknet ist und meidet die feuchten Stellen.
  • Putzmittel haben in Kinderhänden nichts verloren. Das heißt: Sie müssen außer Reichweite der Kleinen aufbewahrt werden.
  • Lieber ein Mal mehr laufen und den Wäschekorb nicht so hoch packen, dass man beispielsweise die Treppen nicht mehr sehen kann.
  • Damit man nicht im Dunkel tappt, sollte die Beleuchtung im Keller und im Treppenhaus funktionieren und für ausreichend Licht sorgen.

Da trotz aller Vorsicht niemand davor gefeit ist, dass doch etwas passiert und man sich schwer verletzt, wird zur Vorsorge mit einer privaten Unfallversicherung geraten. Denn Nichtberufstätige und Hausfrauen erhalten überhaupt kein Geld vom Staat. Und wer nach 19961 das Licht der Welt erblickte, muss sich mit einer mageren Erwerbsminderungsrente begnügen. Über die private Unfallversicherung lassen sich unter anderem Sofortleistungen vereinbaren, eine Unfallrente, Kurkostenbeihilfe und Krankenhaustagegeld. Damit ist man zumindest finanziell abgesichert.

Posted by Andre on 04/17 at 11:26 AM
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