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Freitag, Oktober 03, 2008

Sicherheit bei Sparkassen

Wer bietet mehr als man schuldet und zinst?

Von leichter Unruhe bis Panik regt sich die Gefühlswelt derer, die ihr Geld bei der Bank statt unterm Kopfkissen haben. Dafür hat eine Finanzkrise gesorgt, die sich gewaschen hat. Derivate und Zertifikate sind absolut in Verruf gekommen. Das “Leergeschäft” hat große Chancen, zum Unwort im Herbst 2008 zu werden.

Gegen die weitere Verunsicherung von Bankkunden hat nun zum Tag der deutschen Einheit der Präsident des Sparkassenverbandes erneut die Sicherheit der Geldanlagen bei deutschen Banken beteuert.

Wer sein Geld bei einer Sparkasse, bei einer Volksbank oder einer deutschen Privatbank, müsse sich keine Sorgen machen, so Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes im Interview mit der “Passauer Neuen Presse”.
Und auch der normale Häuslebauer, der jetzt Kredit benötige, brauche sich keine Sorgen machen. Das Geschäft mit Darlehen sei von der Finanzkrise kaum betroffen.

Bei international tätigen Banken sähe es jedoch anders aus, denn bei denen gebe es jetzt einen Mangel an Liquidität. Finanzielle Projekte in Milliardenhöhe sind folglich kaum bis sehr schwer zu finanzieren.
Die Lage gilt als ernst, doch ohne Grund zur Panik. Das Präsidium hofft, dass das “Rettungspaket” der US-Regierung mit 700 Milliarden Dollar die Finanzmärkte beruhigen könne, hat doch der US-Senat zum Monatsbeginn Oktober das Hilfspaket auch mit größeren Garantien für Sparkonten gebilligt.

Posted by wob. on 10/03 at 03:02 PM
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