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Montag, August 23, 2010

Sicherheit vom ersten Schultag an - die Kinderinvaliditätsversicherung

Mit dem Ende der Ferienzeit steht für viele Jungen und Mädchen der erste Schultag an. Damit die Kinder auf dem Weg zum Unterricht und wieder nach Hause sicher unterwegs sind, sollten Eltern auch über den Versicherungsschutz nachdenken. Auf dem direkten Schulweg greift zwar die gesetzliche Unfallversicherung. Sollten die Kleinen aber einen Abstecher machen, ist dieser Schutz hinfällig. Daher empfiehlt der Bund der Versicherten (BdV), schon früh eine Kinder-Unfallversicherung für die ABC-Schützen abzuschließen. Ins gleiche Horn stößt die Deutsche Vermögensberatung AG.

Eine private Unfallversicherung bietet rund um die Uhr Schutz, auch im Urlaub und auf dem Sportplatz. Für Kinder werden die Policen bereits ab einem Jahresbeitrag von 90 Euro angeboten. „Der Vertrag sollte eine Grundversicherungssumme bei Invalidität von mindestens 200.000 Euro ausweisen“, erklärt der BdV in seiner Pressemitteilung. Vereinbart werden sollten dabei eine Progression von 225 bis 300 Prozent, damit die Versicherungsleistung bei höheren Invaliditätsgraden steigt, und eine Todesfallsumme von 10.000 bis 15.000 Euro. „Diese Summe können Eltern bei Invalidität ihres Kindes im ersten Jahr nach einem Unfall als Vorauszahlung bekommen“, so der Bund der Versicherten.

Noch weiter gefasst als der Schutz der Unfallversicherung ist der einer Kinderinvaliditätsversicherung. Sie gilt ebenfalls in allen Lebenslagen, berücksichtigt allerdings auch Invalidität durch Krankheit. Dieser Aspekt bleibt bei einer reinen Unfallversicherung außen vor. „Das Kind ist nicht nur abgesichert, wenn eine Behinderung durch einen Unfall, sondern auch, wenn sie durch eine Krankheit verursacht wurde“, weist die Deutsche Vermögensberatung AG auf die Besonderheiten der Kinderinvaliditätsversicherung hin. Es sei jedoch schwer, einen ausreichenden Schutz zu erhalten, weil die Versicherungssumme oft begrenzt sei, schränkt der BdV ein.

Damit weder die Unfall- noch die Invaliditätsversicherung jemals zahlen müssen, sollten Eltern ihren Kindern vom ersten Schultag an das Thema Verkehrssicherheit ans Herz legen. Gerade bei Erstklässlern ist es besonders wichtig, den Schulweg gemeinsam mit ihnen abzugehen und zu üben. Aus Sicht der Polizei ist es dabei besser, wenn das Rad vorerst zu Hause bleibt: „Den Sechs- und Siebenjährigen fehlt der nötige Überblick über das gesamte Verkehrsgeschehen. Wir empfehlen deshalb, die Kinder in den ersten drei Schuljahren nicht alleine mit dem Rad fahren zu lassen.“ Dass ABC-Schützen unterwegs sind, darauf weist die Polizei auch Autofahrer hin und mahnt zur Umsicht. Das nicht ohne Grund: Alle 27 Minuten wird in der Bundesrepublik ein Kind angefahren.

Posted by Andre on 08/23 at 08:32 AM
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