Sparen in jungen Jahren: Staat fördert kräftig
Sparen ist der Königsweg zum Wohlstand. Wer in jungen Jahren damit beginnt, regelmäßig einen Teil seines verfügbaren Einkommens in ein Sparprodukt zu investieren, kann sich in den besten Jahren über ein stattliches Vermögen freuen, mit dem langersehnte Wünsche erfüllt oder der wohlverdiente Ruhestand bestritten werden können.
Der Staat fördert Bemühungen um den Vermögensaufbau bei jungen Menschen ganz besonders. Durch verschiedene Zuschüsse und Sonderregelungen werden Bemühungen auch dann attraktiv, wenn - zum Beispiel aufgrund eines noch geringen Einkommens – nicht allzu viel Geld zur Verfügung steht. Ein Bausparvertrag beispielsweise, in den monatlich 50 Euro eingezahlt werden, kann zu einem erstklassigen Finanzprodukt werden: Die Wohnungsbauprämie in Höhe von rund 45 Euro jährlich bietet in Kombination mit der Guthabenverzinsung eine Rendite, die ansonsten nur in Aktienmärkten der Schwellenländer realisierbar ist: Rund 10 Prozent im Jahr sind bei einem geförderten Bausparvertrag mit einem Jahresvolumen von 600 Euro möglich. Junge Sparer, die einen Vertrag vor Vollendung des 25. Lebensjahres abschließen, sind dabei besonders im Vorteil: Sie können nach Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist frei über die Fördermittel des Vertrages verfügen und sind nicht an wohnwirtschaftliche Zwecke gebunden.
Auch bei staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten werden junge Sparer bevorzugt: Wer einen Riester-Vertrag abschließt, bevor das 25 Lebensjahr vollendet wurde, bekommt in diesem unmittelbar eine Gutschrift in Höhe von 200 Euro vom Fiskus zugebilligt. Der Staat möchte damit die Bemühungen um die private Altersvorsorge bei jungen Menschen stärken.
Fazit: Früher Vogel fängt den Wurm – ganz besonders beim Vermögensaufbau.
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