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Sonntag, März 22, 2009

Staatliche Hilfe von Solar bis Wärmepumpe

Erneuerbare Energien bringen stattliche Hilfe

“Fordern und Fördern” lautet ein aktuelles pädagogisches Prinzip, um bei PISA künftig besser zu liegen. Gefordert und gefördert wird aber auch bei der Erziehung zu mehr erneuerbaren Energien. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Immobilienerwerber, Umbauer und Modernisierer, die mit der Solaranlage bis hin zur Wärmepumpe Energie sparen.

Das Bundesamt setzt vor allem darauf, Maßnahmen zu fördern, über die deutlich stärker erneuerbare Energien genutzt werden, um langfristig eine ökonomisch und ökologisch ausgewogene wie auch sichere Energieversorgung zu ermöglichen.
So richtet sich die Förderung von Solaranlagen nach der Quadratmeterzahl der Kollektor-Fläche der Solaranlage. Liefert die Solaranlage auch Energie für die Zentralheizung, gibt es vom Staat weitere Mittel für die Maßnahme an der eigenen Immobilie.

Die Anlage jedoch nur dann gefördert, wenn sie aus mindestens neun Quadratmetern Flachkollektor-Fläche besteht und Pufferspeicher mit mindestens 40 Litern pro Quadratmeter hat.
Bei Anlagen mit Röhren-Kollektoren beträgt die Mindestfläche sieben Quadratmeter; verbunden mit einem Speichervolumen von 50 Litern. Sind bestehende Anlagen zu erweitern, wird auch dieses bezuschusst.

Gelten Solarkollektor-Anlagen als besonders innovativ oder effizient, kann zusätzlich mit Bonus-Förderungen ergänzt werden. So fördert der Staat die Förderung für den Einbau moderner Heizungsanlagen bis Ende 2009. Errichtet der Eigentümer gleichzeitig eine Solaranlage zur kombinierten Wasseraufbereitung mit Raumheizung und schafft sich einen Gas- oder Ölheizkessel mit Brennwerttechnik an, wird diese Förderung fällig.

Wer es richtig technisch mag, der möge die Kombination einer Biomasse- oder Wärmepumpenanlage mit einer Solaranlage fördern lassen. Wird eine Solarkollektoranlage zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung errichtet, kann diese zudem mit einem Effizienzbonus gefördert werden.
Dafür ist vorausgesetzt, dass die Solaranlage auf einem Gebäude errichtet wird, das einen besonders geringen Bedarf an Primärenergie hat und dies berechenbar wird durch einen Energiebedarfsausweis.

Pellets statt Gas oder Öl

Vom Bundesamt Bafa gefördert werden auch Biomasse-Feueranlagen, wenn es sich um automatisch beschickte Anlagen von 5 bis 100 kW Nenn- Wärme-Leistung handelt.
Für Pellet-Öfen gibt es mindestens 1000 Euro, für Pellet-Kessel 2000 Euro und 2500 Euro für Pellet-Kessel, wenn der zugehörige Pufferspeicher ein Speichervolumen von mindestens 30 Liter/Kilowatt hat.

Auch Luft- und Wasserwärmepumpen in Neubauten werden gefördert, wobei sich der Förderbeitrag nach der Fläche richtet. Das macht bei Wohngebäuden höchstens 850 Euro je Wohneinheit. Bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohneinheiten und bei gewerblich genutzten Gebäuden ist die Förderung auf 8 Prozent der nachgewiesenen Netto-Investition begrenzt.

Weitere Möglichkeiten der Förderung gibt es für Bauherren und Modernisierer wenn der Wärmeschutzes durch Dämmstoffe verbessert wird, und zinsgünstige Darlehen der KFW-Bank sind zu beantragen beim Erwerb von Wohneigentum oder der energetischen Sanierung von Wohneigentum. Auch Länder, Gemeinden und Bundesländer Gemeinden unterstützen Modernisierungsmaßnahmen häufig zusätzlich mit eigenen Aktionen.

Weitere Infos über
www.bafa.de; www.kfw.de; www.das-energieportal.de; www.pelletfoerderung.de und www.waermepumpe.de

Posted by wob. on 03/22 at 05:17 PM
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