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Donnerstag, Dezember 11, 2008

Stabile Überschussbeteiligung der Allianz Lebensversicherung

Der Branchenprimus unter den Lebensversicherern, die Allianz, setzt ein deutliches Signal und hält die Überschussbeteiligung trotz Finanzkrise konstant. Wie die vergangenen Jahre belegen, wird dieses Beispiel Schule machen und die Mehrheit der Versicherungsunternehmen die gleiche Richtung einschlagen. Für Allianz-Kunden heißt das im Moment: Sie erhalten 2,25 Prozent Garantiezins und 2,25 Prozent Überschussbeteiligung. Macht unter dem Strich 4,5 Prozent. Hinzu kommen der Schlussüberschuss zu Vertragsende von derzeit 0,6 Prozent – auch hier hat die Allianz den Level halten können – und ein Anteil an der Bewertungsreserve. Hier musste der Konzern Abstriche machen und zahlt derzeit 0,1 Prozent – ein kleiner Tribut an die Kurseinbrüche an den Börsen.

Insgesamt werden die Sparanteile 2009 nach aktuellem Stand mit 5,2 Prozent verzinst. Bislang waren es rund 5,4 bis 5,6 Prozent. Im Vergleich zu anderen Finanzprodukten eine durchaus stabile Rendite und damit bestes Verkaufsargument in Zeiten der Krise. Denn Kunden wollen Sicherheit. Das weiß auch Maximilian Zimmerer, Vorstandsvorsitzender der Allianz Leben. „Sicherheit wird ein ganz großes Thema“, blickt er in die Zukunft. Gleichzeitig verbreitet er Optimismus und verkündet, die Überschussbeteiligung müsste sich auch in den kommenden Jahren auf diesem Niveau halten lassen. Bestätigt wird er darin von seinen Volkswirten. „Unsere vorausschauende, auf Sicherheit bedachte Anlagepolitik ermöglicht weiterhin eine überdurchschnittliche Überschussbeteiligung für unsere Kunden”, heißt es dazu in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Grund für den positiven Grundtenor sind die Weichen, die schon Mitte 2007 gestellt wurden. Seinerzeit verkaufte die Allianz Aktien für rund zehn Milliarden Euro bei einem Dax von durchschnittlich 7.000 Punkten. Die Versicherung setzt auf eine breite Streuung der Kapitalanlagen. Aktien haben daran einen Anteil von rund zehn Prozent. Auf die eher niedrige Aktienquote hatte vor einiger Zeit bereits der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft hingewiesen und erklärt, die Finanzkrise sei eine Krise der Banken und nicht die der Versicherungen.

Posted by Andre on 12/11 at 07:08 AM
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