Talfahrt der Baugeldzinsen setzt sich ungehindert fort
Wer sich derzeit auf der Suche nach einem Immobiliendarlehen befindet, dürfte allen Grund zur Freude haben. Die Baugeldzinsen befinden sich nämlich immer noch auf Talfahrt – man könnte schon fast von einem Tiefenrausch sprechen. So günstig konnten Immobiliendarlehen schon seit geraumer Zeit nicht mehr aufgenommen werden.
Aus einem Zinschart des Baugeldvermittlers Interhyp geht deutlich hervor, wie es um die Zinssituation augenblicklich bestellt ist. Innerhalb des letzten Jahrzehnts belief sich der Zinssatz für ein Immobiliendarlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren auf einen Zinssatz von 4,81 Prozent – derzeit kann ein solches Darlehen zu einem Zinssatz von 3,75 Prozent aufgenommen werden. Zwar ist anzumerken, dass es sich hierbei um die Topkonditionen handelt, die nur bei entsprechender Bonität und guten Objekten vergeben werden, aber dennoch ist ein Zinssatz, der eine drei vor dem Komma aufweist, äußerst attraktiv. Der Höchststand innerhalb dieses Zeitraums lag übrigens bei 6,75 Prozent.
Für all diejenigen, die schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken spielen, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, bietet es sich geradezu an, ihre Gedanken zu konkretisieren bzw. das Thema Immobilienerwerb einmal ernsthaft zu betrachten. Aufgrund der niedrigen Zinssätze resultieren aus den Darlehen vergleichsweise kleine Zinsbelastungen, sodass sich auch Haushalte mit geringerem Einkommen in der Lage befinden, eine Baufinanzierung zu stemmen.
Was die weitere Zinsentwicklung betrifft, so lässt sich diese natürlich nur schwer vorhersagen. Mit einem ordentlichen Zinsanstieg ist wohl eher nicht zu rechnen – dafür erscheint das wirtschaftliche Umfeld nicht stark genug. Auf einen weiteren Zinsrückgang sollte man allerdings auch nicht spekulieren: Viel günstiger können die Banken ihre Darlehen überhaupt nicht anbieten.
