Tipps zu Kosten und Sicherheit der Mietkaution
Auch wenn das Interesse an Eigenheimen derzeit groß ist, kommt ein Erwerb für viele Menschen nicht in Frage. Wenn der Zeitpunkt noch nicht gekommen ist, macht es schlichtweg keinen Sinn, ein Eigenheim zu erwerben. Dann wohnt man besser zur Miete, was vor allem den Vorteil der Flexibilität mit sich bringt.
Doch auch das Mieten ist mit entsprechenden Kosten verbunden. Besonders teuer wird es gleich zu Beginn des Mietverhältnisses, wenn nämlich die Mietkaution fällig wird. Bei den heutigen Mieten ist es gar nicht so leicht, einen Betrag von zwei bis drei Monatsmieten aufzubringen. Aus diesem Grund kommt es häufiger vor, dass Mieter ihre Kaution finanzieren.
Tatsächlich befinden sich viele Mieter nicht in der Lage, die Kaution direkt aufzuwenden, weshalb finanziert wird. Hier gibt es unterschiedliche Modelle – das Spektrum reicht vom Ratenkredit bis hin zum speziellen Servicedienstleister, der eine Kautionsgarantie ausspricht. Vor allem die zweite Variante klingt zunächst einmal günstig: Man zahlt eine monatliche oder jährliche Gebühr, die im Grunde einer kleinen Zinszahlung entspricht - so werben zumindest die Anbieter. Die Kosten liegen jedoch viel höher als viele Mieter annehmen, weil anders wie beim klassischen Kredit kein Abtrag der Restschuld stattfindet. Zwar ist die finanzielle Belastung kurzfristig niedriger, doch langfristig gesehen ist diese Variante umso teurer. Ein klassischer Kredit ist häufig die günstigere Variante.
Auch beim Hinterlegen der Kaution gilt es clever zu sein. Es kommt immer häufiger vor, dass sich Vermieter nicht in der Lage befinden, die Kaution pünktlich zurückzuzahlen. Deshalb ist es ratsam, gar nicht erst ein Risiko einzugehen, sondern auf spezielle Mietkautionskonten zu setzen. Banken bieten mit diesen Konten eine zuverlässige und zugleich preisgünstige Lösung an. Der Vermieter kann auf das Geld nicht grundlos zugreifen, sodass man sich als Mieter auf der sicheren Seite befindet.
