Advanced Search

Mai 2012
S M T W T F S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    

Syndication


Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Donnerstag, Juni 18, 2009

Tücken bei der fondsgebundenen Basisrente

Selbständigen und Freiberuflern, die staatlich gefördert für das Alter vorsorgen wollen, bleibt nur die Rürup-Rente. Angeboten wird die Basisrente, die sich durch Steuervorteile auszeichnet, als klassische Rentenversicherung und als Fondsvariante. Die Zeitschrift Finanztest weist nun auf ein schwerwiegendes Problem bei der fondsgebundenen Rürup-Rente hin: Viele Kunden wissen gar nicht, was sie später als lebenslange Rente ausgezahlt bekommen. Das liegt weniger daran, dass der Wert von Fonds im Laufe der Jahre schwankt, sondern vielmehr am fehlenden Rentenfaktor. Er wird von einigen Versicherungen erst genannt, wenn die Rente fällig wird.

Bislang ist die Angabe des Rentenfaktors bei Vertragsabschluss noch nicht verbindlich geregelt, erklärt das Bundesfinanzministerium. Die Unternehmen können ihre Kunden also im Ungewissen lassen. Dabei ist der Rentenfaktor ausschlaggebend für das, was unter dem Strich steht. Anhand dieses Wertes wird berechnet, wie hoch die monatliche Rente bezogen auf 10.000 Euro Deckungskapital ausfällt. Ein niedriger Faktor sorgt also für eine magere Rente. Für die Versicherungen ist diese Vorgehensweise durchaus von Vorteil. Sie können in Ruhe abwarten, wie sich der Markt und die Vorschriften entwickeln. Sollte beispielsweise der Garantiezins sinken, geht das zu Lasten des Rentenfaktors und damit der Kunden, ebenso wenn die Lebenserwartung steigt.

Ob sich an dieser „Verschleierungstaktik“ etwas ändern lässt, klärt das Bundesfinanzministerium im Moment und prüft laut Finanztest, ob „Anpassungen erforderlich sind“. Für Selbständige und andere Rürup-Kunden wäre es sicherlich ein Schritt nach vorne. So zahlen sie Monat für Monat und pumpen über Sonderzahlungen Geld aufs eigene Rentenkonto, können aber nur die Glaskugel befragen, wie hoch die Rente einmal sein wird. Wie viele Kunden betroffen sind, lässt sich nicht sagen. Aktuell gibt es 855.000 Rürup-Rentenverträge, davon 520.000 auf Fondsbasis. Die Stiftung Warentest wertet diese Altersvorsorge in fondsgebundener Form als zu unsicher und rät daher eher zu einer klassischen Rentenversicherung, bei der die Verzinsung garantiert wird.

Posted by Andre on 06/18 at 05:11 AM
WissenswertesAltersvorsorgeRentenversicherung • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?