Unterversicherung in der Hausratversicherung vermeiden
Eine gute Hausratversicherung punktet nicht nur mit einem günstigen Beitrag, sondern auch mit einem ausreichend bemessenem Versicherungsumfang. Damit ist gemeint, dass ein breites Spektrum an Gefahren abgedeckt und der Versicherungsnehmer entsprechend gut abgesichert ist. Deshalb ist es auch so wichtig, die Versicherung nicht ausschließlich auf Basis des Beitrags auszuwählen. Wer einen Versicherungsvergleich durchführt, sollte immer darauf achten, dass auch die Leistungen stimmen.
Ebenso muss die Versicherung optimal abgestimmt sein, was letztlich bedeutet, die richtigen Optionen zu wählen und außerdem korrekte Angaben gegenüber dem Versicherer zu machen. Wer zum Beispiel den Wert des Hausrats falsch angibt bzw. einen etwas niedrigeren Wert nennt, um den Beitrag ein wenig zu drücken, geht das Risiko der Unterversicherung ein.
Wenn die Versicherungssumme niedriger als der Wert des Hausrats bemessen ist, liegt eine sogenannte Unterversicherung vor. Diese ist gleich aus zwei Gründen von Nachteil. Sollte der gesamte Hausrat bei einem Schaden zerstört werden, würde man zwangsläufig auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. Doch auch bei kleineren Schäden stellt die Unterversicherung ein Problem dar. Wenn der Versicherer eine Unterversicherung feststellt, berücksichtigt er den Grad der Unterversicherung beim Ermitteln der Entschädigungsleistung. Es wird eine Kürzung des Entschädigungsbetrags vorgenommen, sodass der Versicherungsnehmer auch mit keiner vollständigen Entschädigung rechnen kann.
Dementsprechend ist es wichtig, eine Unterversicherung unbedingt zu verhindern. Dies ist möglich, indem der Wert des Hausrats präzise ermittelt wird. Alternativ bietet sich die Wahl eines Tarifs an, der einen sogenannten Unterversicherungsverzicht beinhaltet. Der Beitrag ist dann meist ein wenig höher bemessen, aber dafür kann eine Unterversicherung gar nicht erst eintreten.
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