Partnerseiten
Impressum
Kontakt
Sitemap
AGB

Montag, Oktober 26, 2009

Vergleichen, kündigen, wechseln: Versicherungen und das liebe Geld

Mit Zahlen und Schätzungen ist das so eine Sache, wenn es keine einheitliche Basis gibt. Die laufenden Beiträge für Versicherungen sind so ein Fall. Laut Bund der Versicherten (BdV) könnten die Deutschen rund 400 Euro jährlich sparen, wenn sie ihren Versicherungsordner ausmisten und teure Policen gegen bessere und günstigere Verträge austauschen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sagt hingegen, es gibt deutlichen Nachholbedarf und die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt ganz diplomatisch, die Wahrheit liege irgendwo in der Mitte. Doch was heißt das nun für den Kunden?

Auch wenn es wieder nur Durchschnittswerte sind, die – das liegt in der Natur der Sache – längst nicht für jeden gelten, investieren die Deutschen rund 1.780 Euro pro Jahr in ihren Versicherungsschutz. Der Löwenanteil fließt in Renten- und Lebensversicherungen zur privaten Altersvorsorge. 820 Euro ist dem Durchschnittsdeutschen die Absicherung für das Alter wert. Hinzu kommt der Risikoschutz mit 580 Euro im Jahr, aufgeteilt auf Kfz-Versicherung, Haftpflicht, Hausrat, Berufsunfähigkeits- und Unfallversicherungen. Die privaten Krankenversicherungen bzw. Krankenzusatzversicherungen schlagen mit 370 Euro zu Buche.

Da nicht alle Bundesbürger die gleiche Strategie verfolgen und nicht jeder alle Policen hat, sind Patentrezepte oder pauschale Aussagen über Sparpotenzial völlig unnütz. Zweifellos kann bei Versicherungen gespart werden und macht es sich in Heller und Pfennig bezahlt, wenn man die Angebote für bestimmte Verträge vergleicht. Wie viel Geld schließlich im Sparschwein landet, ob 400, 300 oder nur 75 Euro im Jahr, richtet sich nach den Lebensumständen und dem, was persönlich als wichtig erachtet wird. Ein Beispiel: Bei der privaten Haftpflichtversicherung reicht die Spanne von 70 bis 200 Euro Jahresbeitrag – macht theoretisch 130 Euro, die man sparen könnte, wenn man den teuersten Vertrag hat.

Die Idee des Bundes der Versicherten, bestimmte Papiere ganz zu eliminieren, ist hingegen ein eher zweischneidiges Schwert. Sicherlich lässt sich über den Sinn bestimmter Versicherungen streiten. Ob sie aber tatsächlich so viel Geld kosten, dass sie ein Loch ins Portmonee reißen, ist in vielen Fällen eher fraglich. Der GDV greift einige Policen auf, die kritisiert wurden. Bei der Glasversicherung wären es rund sechs Euro im Jahr und bei der Insassen-Unfallversicherung 1,60 Euro. Wenn man sich diese Beiträge spart, sollte man sie in die Altersvorsorge stecken, rät der GDV.

Posted by Andre on 10/26 at 08:47 AM
InteressantesVersicherungenWissenswertes • Kommentar(e): (0) • Trackbacks (0) • Permalink
Page 1 of 1 pages

Name:

Email: (optional)

URL: (optional)

Smileys

Persönliche Daten merken

Bei Folge-Kommentaren benachrichtigen?