Verkehrsrechtsschutz ist kein Luxus
Wer jeden Tag mit dem Auto unterwegs ist und Monat für Monat hunderte Kilometer fährt, kennt die Risiken im Straßenverkehr. Für den Bruchteil einer Sekunde abgelenkt zu sein oder ein unaufmerksamer Hintermann führen dann schon mal zu Blechschäden oder einem größeren Unfall. Sicher ist man davor nicht. Man kann sich aber schützen, mit einer Verkehrsrechtsschutzversicherung, die nicht nur Vielfahrern ans Herz gelegt wird.
Die Stiftung Warentest hat 32 Angebote verglichen und weist vor allem die auf unterschiedlichen Varianten hin. Bei einer Fahrzeugversicherung ist der Schutz an ein bestimmtes Auto gekoppelt. Der Fahrerrechtsschutz schützt nur den Vertragspartner, während bei der Familienrechtsschutzversicherung jeder im Haushalt, der einen Führerschein besitzt, abgesichert sein kann. Hier muss abgewägt werden, welcher Vertrag am besten geeignet ist. Bei Prämien, die deutlich unter hundert Euro im Jahr liegen – mit einer Selbstbeteiligung von 150 Euro – ist es kein Luxus, gut versichert zu fahren.
Ein genauer Blick in die Vertragsbedingungen für den Verkehrsrechtsschutz lohnt sich immer. Einige Versicherer greifen ein, wenn es um Bußgeld-Streitigkeiten geht, andere schließen solche Fälle grundsätzlich aus. Auch in punkto Familien, also wer fahren darf, gibt es deutliche Unterschiede. Teilweise bleiben junge Erwachsene, die zwar die Führerscheinprüfung bestanden haben, aber nicht berufstätig sind, bei der Familienrechtsschutzversicherung außen vor.
