Versicherungen für die Generation „Dink“
Der Bedarf an bestimmten Versicherungen ändert sich im Leben, allerdings nicht grundlegend. Die Basis für einen vernünftigen Versicherungsschutz legen die meisten schon recht früh. Für junge Paare, auch als „Dink“ bezeichnet für „double income, no kids“, geht es anfangs vornehmlich um die Absicherung von Risiken im privaten und beruflichen Bereich. Dabei genießen die heute 30jährigen einen entscheidenden Vorteil: Sie wissen um die Probleme der gesetzlichen Rente. Deshalb gehört die private Altersvorsorge, bestenfalls staatlich gefördert, mit in die Überlegungen, welche Versicherungen abgeschlossen werden sollten.
An erster Stelle steht jedoch nach wie vor die private Haftpflichtversicherung, die jeder Partner schon vor der Beziehung und dem möglichen Bezug einer gemeinsamen Wohnung haben sollte. Mit dieser Police werden sehr viele Risiken abgedeckt. Damit auch die eigene Arbeitskraft abgesichert ist, raten Experten seit Jahren zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Vielen mag ein solcher Schutz mit 30 übertrieben vorkommen, doch die aktuellen Zahlen sind eindeutig und belegen, dass immer mehr Arbeitnehmer aus physischen oder psychischen Grünen ihren Beruf aufgeben müssen.
Bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Kunden die Karten auf den Tisch legen und über ihren Gesundheitszustand Auskunft geben. Das Prozedere mag aufwändig und teils unangenehm sein, ist aber notwendig, um später auch Leistungen zu erhalten. Rückenprobleme oder andere Wehwehchen zu verschweigen, kostet später den Versicherungsschutz. Der sollte nicht zu niedrig gewählt werden. „Wer nur eine Rente über 400 Euro vereinbart, solle besser auf Hartz IV setzen“, heißt es von den Verbraucherzentralen. Die Leistung der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte sich am Nettoeinkommen orientieren.
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